Was ist das denn? Ping-Pong-Stereo, hippiemäßige 60s Psychedelia, Power-Pop-Riffs wie sie die Pixies auch nicht besser hinbekommen hätten, allerschönste DIY-Ästhetik,…
Was ist das denn? Ping-Pong-Stereo, hippiemäßige 60s Psychedelia, Power-Pop-Riffs wie sie die Pixies auch nicht besser hinbekommen hätten, allerschönste DIY-Ästhetik, zuweilen genialisch hinkomponierter Garage-Pop, jede Menge jugendlicher Begeisterung und Spielfreude – aber keinerlei Bezug zu David Lynch. Nun ja: Die Band um Frontmann Cadlen Lake James nannte sich Twin Peaks einfach nur deswegen, weil es…
Warum sollte man das Rad neu erfinden, wenn es doch noch so gut rollt (und rockt)? Dachte sich wohl JD McPherson und legt mit „Let The Good Times Roll“ tatsächlich ein lupenreines Rock’n’Roll-Album vor. Nicht in dem Sinne, dass er hier etwa Klassiker covert oder emuliert, sondern indem er die Tugenden des Rock’n’Roll und insbesondere…
Ist Manson noch wichtig? Ist er interessant oder wenigstens noch ein bisschen gut? Sicher nicht, kann nicht sein. Denn hey, wir haben 2015, „The Beautiful People“ marschierten vor fast 20 Jahren, „The Dope Show“ fand im vergangenen Jahrtausend statt und was man zuletzt von Brian Warner zu hören bekam, war jetzt nicht wirklich gut. Also…
Auf ihrem dritten Album loten Alaine Moore und Patrick Riley (die auch miteinander verheiratet sind) insofern neue Aspekte ihres Tuns aus, als dass sie sich gleich mit drei Produzenten zusammen tun: Pat Carney von den Black Keys, Jim Eno von Spoon und Richard Swift, der neben seiner Arbeit bei den Shins ja auch als Songwriter…
Das treffend betitelte sechste Album der australischen Electro-Psychedelic-Supergroup Pond ist ein bemerkenswert abwechslungsreiche musikalische Achterbahnfahrt – nun ja – durch’s Weltall geworden. Der Tame Impala-Ableger mit wechselnder Besetzung sorgt ja bereits seit 2008 für Spaß im Weltall – es scheint jedoch, als haben sie erst mit dieser Scheibe zu einem wirklich eigenen Format gefunden. Vielleicht…
Venom sind Cronos und Cronos ist Venom. Und Venom sind 2015 verdammt noch mal großartig. Denn was macht dieses Album Spaß und was hat es vor allem für einen Dampf, eine Kraft, eine Leidenschaft. Alte Säcke? Nicht bei Venom, nicht mit Cronos. „From The Very Depth“ – schon jetzt eine der positivsten Überraschungen 2015.Das Intro?…
Die Schwedin Tove Lo ging mit den Mädels von Icona Pop zur Schule. Über die Icona Pop-Connection geriet sie dann an Produzent Max Martin, der – neben Icona Pop – z.B. auch für Girls Aloud tätig war. Man kann sich also ungefähr ausmalen, in welche Richtung das nun vorliegende Debüt-Album von Tove Lo geht. Da…
Instrumentaler Postrock aus Spanien, die Vierte. Wer wie wir die Band gleich mit einem furiosen Live-Auftritt kennengelernt hat (vgl. letzte Surf-Empfehlung), der mag hier fast zwangsläufig etwas von dem Feuer vermissen, was das Quartett auf der Bühne auszeichnet. Nur mit den Studiowerken von Genre-Kollegen wie Because Of Ghosts, Codes In The Clouds, Explosions In The…
Und wieder ein Mal erweist sich das Berklee College Of Music als Fundgrube für interessante, eigenständige Songwriter-Kunst. Natalie Prass aus Virginia, die ihre Lehrzeit außer am BCM auch in Nashville damit verbrachte, ihren nun auf diesem von Matthew E. White produzierten Album eindrucksvoll demonstrierten Stil zu verfeinern, überrascht hier mit einem Südstaaten-Album, wie es in…