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  • Kraftklub – In Schwarz

    Was ein Hype, was ein Marketing, was ein Aufwand. Gleich mal doof? Sind maskierte Musiker, eine Fake-Band auf Audiolith, eine Enthüllung bei Joko & Klaas und eine Laster-Tour Gründe, Kraftklub kacke zu finden? Ja! Wenn die Musik kacke wäre. Nein, wenn die Musik was kann, wenn die Band was kann. Und diese Band? Diese Musik?…

  • Clueso – Stadtrandlichter

    Mal vorweg. Wenn Udo sagt, dieser Kerl ist gut, dann ist er gut. Clueso, der einst von „Chicago“ sang, der mit Lindenberg das „Cello“ spielte, aber ist nicht nur gut. Er ist auch irre erfolgreich und heute einer der Großen der deutschen Popmusik. Mit „Stadtrandlichter“ wird er groß bleiben und vermutlich weiter wachsen. Wie auch…

  • Catfish And The Bottlemen – The Balcony

    Trotz des assoziativen Namens, sind Catfish And The Bottlemen keineswegs eine schrullige Südstaaten-Truppe aus dem Sumpf, sondern ein britisches Next-Big-Thing-Power-Pop-Quartett. Das freilich schlägt sich musikalisch unüberhörbar nieder. Die Jungs aus dem Seebad Llandudno haben sich – wie das die Art britischer Jugendlicher ist – die scheinbare Erfindung der Rockmusik auf ihre Fahnen geschrieben. Dieses Mal…

  • Radio Doria – Die freie Stimme der Schlaflosigkeit

    Früher hieß diese Band Oblivion. Doch weil es eine Metalband gleichen Namens gibt, musste man man sich umbenennen. In Radio Doria. Weiterhin aber ist das die Band von Schauspieler Jan Josef Liefers. Und genau wie dessen derzeit berühmteste Rolle kommt auch die Musik.Denn wie der Münsteraner Tatort sind auch die Lieder auf „Die freie Stimme…

  • Magnus – Where Neon Goes To Die

    Zehn Jahre hat es gedauert, nun legen die beiden Belgier Tom Barman (dEUS) und C.J. Bolland alias Magnus mit „Where Neon Goes To Die“ ihr zweites Album vor. Gemeinsam mit zahlreichen namhaften Gastmusikern wie Editors-Sänger Tom Smith oder Selah Sue schaffen sie es, dem Neon wahrlich ein musikalisches Denkmal zu setzen. Ein Denkmal, das auf…

  • Queen – Live At The Rainbow ’74

    Manchmal wundert man sich ja schon. Da spielten Queen im Jahre 1974 einen offensichtlich ziemlich grandiosen Gig im Londoner Rainbow und das wurde auch noch mitgeschnitten. Aber erst jetzt, ziemlich genau 40 Jahre später, wird das Ganze veröffentlicht.Aber gut, soll uns nicht stören. Spaß macht diese Veröffentlichung auch heute noch. Auch oder weil die ganz…

  • Sinkane – Mean Love

    Auf seinem neuen Album schlägt Ahmed Gallab einen breiten Bogen, der seinen Soulpop hier – anders noch als auf seine letzten Album „Mars“, auf dem er sich an den Vibes seiner Brooklyner Heimat inspirieren ließ – in Richtung seiner Roots aufbohrt. So kommen die federleichten Popsongs hier mit einer Menge federnder Vibes afrikanischer und karibischer…

  • Niedeckens BAP – Das Märchen vom gezogenen Stecker

    Wolfgang Niedecken galt mit seiner Mischung aus dialektmäßig lokalisiertem, deutschsprachigem, klassischem Songwriting und amerikanischem Mainstream-Rock mal als Urtypus des ernstzunehmenden Lokalmatadoren, der aber musikalisch international durchaus konkurrenzfähig erschien (so stand er z.B. mit seinem Idol, Bruce Springsteen auf der Bühne oder arbeitete mit Sheryl Crow zusammen). Als er sich dann mit langjährigen Mitgliedern seiner Band…

  • Maybeshewill – Fair Youth

    Postrock aus Leicester, die Vierte. Die fleißig tourenden instrumentalen Begleiter bzw. Wegbereiter für progressive Household Names wie Mogwai, Toundra oder Long Distance Calling bleiben ihrem Stil treu, erfüllen somit alle Erwartungen – und lassen den Hörer dennoch nach knapp 50 Minuten zumindest teilweise unerfüllt zurück.Ob das an der allmählich unübersichtlich werdenden Masse der schon verkonsumierten…

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