Tatsächlich ist der ehemalige Screaming Trees-Frontmann Mark Lanegan im Laufe der Jahre zu einem der umtriebigsten Vertreter seiner Zunft geworden:…
Tatsächlich ist der ehemalige Screaming Trees-Frontmann Mark Lanegan im Laufe der Jahre zu einem der umtriebigsten Vertreter seiner Zunft geworden: Einer, der deutlich mehr Zeit mit Kollaborationen verbringt, als mit eigenen Projekten. Und so wundert es dann auch nicht, dass er mit dieser Zusammenarbeit mit dem Londoner Alternativ-Blueser und Multiinstrumentalisten Duke Garwood nicht nur einen…
Dass der Fall Dagobert ein schwieriger werden würde, war von vornherein klar: Auf Pressefotos und bei seinen Konzerten zeigt sich der Sänger gerne in maßgeschneiderten Anzügen, die gerne auch vom Hamburger Stylo-Label Herr von Eden (das unter anderem den Vorspann zur „neoParadise“ 2.0-Katastrophe „Circus Halligalli“ ausgestattet hat) stammen könnten. Die Musik? Für den Leser von…
Schwamm drüber. Das milde ausgedrückt gewöhnungsbedürftige Cover ist zum Glück in Sachen Niveau meilenweit vom wirklich ausschlaggebenden Punkt, dem Songwriting, entfernt. Im Gegensatz zum visuellen Rahmen der neuen Stücke sind die Songs auf „Mosquito“ nämlich echte Hingucker. Getreu der Bandphilosophie setzen sich die Yeah Yeah Yeahs auch auf ihrem vierten Album ein Ziel und dieses…
Als Frontman von Miike Snow betätigte sich Andrew Wyatt bislang in einem Genre, das man im weitesten Sinne als E-Pop beschreiben könnte. Damit ist auf diesem Solo-Album Schluss. Elektronik wird hier nur noch als technisches Medium eingesetzt, ansonsten widmet sich Wyatt nämlich eine Art Prog-Pop mit dramatisch/opulentem Einschlag. Die einzelnen Tracks kommen dabei zuweilen so…
Alles wie immer bei Him? Absolut. Aber weder hat man anderes erwartet, noch hat man es gewollt. Denn ganz ehrlich. Was der Ville hier macht und eben schon immer machte, das ist schon gut. Das geht gut ins Ohr, das sorgt für eine gute Zeit.„Tears On Tape“ ist das erste Album seit dem 2010er-Werk „Screamworks:…
Es dauert exakt 25 Sekunden. Dann hat er einen. Dann freut man sich über das nächste Album von Frank Turner. Denn nach 25 Sekunden nimmt „Recovery“ Fahrt auf und wird so etwas wie Rock N Roll und wird so, wie man Turner besonders gerne mag. Lauter, aber nicht laut, wilder, aber nicht wild, leidenschaftlich, gemeinsam,…
Mit ihrem ersten Album nach zehn Jahren loser Bandzusammengehörigkeiten rannten José González, Elias Araya und Tobias Winterkorn mit ihrem Indie-Supergroup-Projekt Junip vor zwei Jahren offensichtlich offene Türen ein und heimsten nicht nur bei den Kritikern Lorbeeren ein, sondern überzeugten auch als Live-Act die Fans. Nun geht es auf dem zweiten Werk munter weiter. Mit wenigen,…
Dieser Kerl klingt hier nicht wie einer der wichtigsten und besten Macher aufregender Tanzmusik. Nein, Karl Hyde klingt auf seinem Solo-Debüt wie ein alter, nachdenklicher Mann. Karl Hyde? Genau, der eine von Underworld. „Born Slippy“ und so.Aber hier und jetzt spielt er anders. Immer noch elektronisch. Aber auch mit Klavier, mit Gitarre. Und er klingt…
Kaum zu glauben, was hier abgeht: „The Broken Circle Breakdown“ ist der Soundtrack zu dem gleichnamigen Spielfilm des belgischen Regisseurs Felix Van Groeningen. Es geht um die Love Story zwischen einer Tätowiererin und einem Bluegrass-Musiker. Womit wir dann auch beim musikalischen Thema der Scheibe wären: Es gibt hier nämlich Cover-Versionen diverser Country Songs von u.a.…