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  • Theme Park – Theme Park

    Miles Haughton, der Frontmann des Londoner Trios Theme Park, meint, dass er am besten Songs schreiben könne, wenn er glücklich sei. Was so ziemlich allen Aussagen aller anderen Songwriter widerspricht und sich in seiner Musik auch nur bedingt niederschlägt. Theme Park machen Indie-Pop mit New Wave-Elementen und einer guten Portion E-Pop – was am Ende…

  • Night Works – Urban Heat Island

    Hinter dem Namen Night Works verbirgt sich das One Man Project von Gabriel Stebbing. Im Prinzip bietet Stebbing mit diesem Werk eine zeitgemäße Popper-Scheibe. Mit „Popper“ sind hier jene Gattung Typen gemeint, die in den 70ern dem Punk eine mondäne Gegenkultur gegenüberstellten und – jung, dandyhaft, gut gepflegt und frisiert – eine Art Fortsetzung der…

  • Deptford Goth – Life After Defo

    Daniel Woolhouse ist Deptford Goth – und dann auch wieder nicht. Das meint nämlich, dass der Mann zwar mit den Mitteln aus Elektronik, New Wave, Ambient und auch mit organischen Bestandteilen zwar durchaus in Sachen melancholisch-düsterer Popmusik macht – die sich aber am Ende keineswegs dem Goth-Sektor zurechnen lässt, denn jegliche spirituelle Botschaften oder gar…

  • Bosse – Kraniche

    Entweder, du magst ihn. Dann magst du auch „Kraniche“. Oder eben nicht. Dann findest du Bosse doof und sein neues Album auch. Ja, klingt logisch, ist immer so. Doch hier ganz besonders. Denn der Typ ist Mainstream wie kaum ein anderer, aber trotzdem fernab von mittelmäßig oder gar nett. Nein, Bosse berührt die einen und…

  • Tim McGraw – Two Lanes Of Freedom

    In den USA gilt Tim McGraw – mit über 40 Millionen verkauften Alben – als erfolgreichster Country-Act der Jetztzeit. Alles, was der Ehegatte von Faith Hill anfasst (und dazu gehört gelegentlich auch die Schauspielerei), wird in seinen Händen zu Gold. Da wundert es fast schon, dass er sich im Streit von seinem alten Label trennte…

  • John Grant – Pale Green Ghosts

    Mit „Queen Of Denmark“, einer Sammlung im Prinzip unscheinbarer Folk-Songs, gelang dem weltgewandten Kosmopoliten John Grant ein beachtlicher Coup, denn dieses Solo-Debüt beförderte ihn gleich an die Spitze der angesagten Indie-Songwriter unsere Tage. Der ehemalige Frontmann der Band Czars hatte offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen. Nun, auf dem zweiten Album, auf dem er ü.a.…

  • Son Volt – Honky Tonk

    Der Name des nach vier Jahren Pause eher unerwartet aufschlagenden neuen Son Volt-Albums kommt ganz ohne ironische Distanz aus: Wo sein ehemaliger Uncle Tupelo-Partner Jeff Tweedy musikalisch in immer neue Galaxien aufbricht, die nie ein Ohr zuvor gehört hat, ist Jay Farrar stets am Boden geblieben und schlägt gewissermaßen mit dem neuen Werk gar Wurzeln.…

  • Fiction – The Big Other

    Bemerkenswerterweise wird das Londoner Quartett dafür gelobt, dass sich die fünf Herren von Trends und Moden fernhalten. Nun ist das aber so, dass sie sich mit Herz und Nieren dem 80er-Jahre-New-Wave-Sound verschrieben haben (und zwar jener Phase, in der plötzlich jede Band, die etwas auf sich hielt, mit Fake-Funk-Akzenten spielte) – und damit durchaus selbst…

  • Blockflöte des Todes – Ich habe heute Ananas gegessen

    Markus Schrei ist ein moderner Dadaist. Das Foto, das seine neue CD „Ich habe heute Ananas Gegessen“ ziert, zeigt ihn dabei, wie er eine Banane verspeist. Und so ähnlich funktionieren auch seine Songs: Immer ein wenig an der Erwartungshaltung vorbei und stets verblüffend, was etwa die Reimfolge, Wort- oder Themenwahl betrifft. Dabei bemüht er sich…

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