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  • Fiction – The Big Other

    Bemerkenswerterweise wird das Londoner Quartett dafür gelobt, dass sich die fünf Herren von Trends und Moden fernhalten. Nun ist das aber so, dass sie sich mit Herz und Nieren dem 80er-Jahre-New-Wave-Sound verschrieben haben (und zwar jener Phase, in der plötzlich jede Band, die etwas auf sich hielt, mit Fake-Funk-Akzenten spielte) – und damit durchaus selbst…

  • Blockflöte des Todes – Ich habe heute Ananas gegessen

    Markus Schrei ist ein moderner Dadaist. Das Foto, das seine neue CD „Ich habe heute Ananas Gegessen“ ziert, zeigt ihn dabei, wie er eine Banane verspeist. Und so ähnlich funktionieren auch seine Songs: Immer ein wenig an der Erwartungshaltung vorbei und stets verblüffend, was etwa die Reimfolge, Wort- oder Themenwahl betrifft. Dabei bemüht er sich…

  • Selig – Verrückt

    Selig haben seit ein paar Tagen ein neues Album draußen. „Magma“ heißt es und klasse ist es. „Auf den ersten Blick allerdings kommt das neue Album der Hamburger ein bisschen lahm. Zu soft, zu zahm, zu unspektakulär. Doch dann, ganz bald, schon bei der zweiten oder dritten Runde wird aus dem Ding hier das neue…

  • Doldrums – Lesser Evil

    Wenn dieses Debüt-Albums des kanadischen Soundtüftlers Airick Woodhead alias Doldrums schon das kleinere Übel ist, dann mag man sich ja gar nicht ausmalen, wie wohl das größere geklungen hätte. Doldrums hat nämlich ein eigenartiges Konzept: Im Prinzip bastelt er Pop-Songs mit Dancefloor-Charakter auf großteils elektronischer Bassist zusammen – anstatt diese allerdings fertig zu produzieren, zerstört…

  • Flume – Flume

    Der Mann, der sich Flume nennt, kommt aus Sydney und heißt Harley Steten. Als musikalische Spielwiese für seine Klangfrickeleien hat er sich eine Art Mischung aus Elektronik, Dancefloor, Soul und R’n’B-Elementen ausgesucht. Teilweise mit Gastsänger(inne)n und mit einem klaren Klangkonzept entwickelte er einen Sound, der in seiner Konsequenz an die House-Musik der 90er erinnert. Insbesondere…

  • Eels – Wonderful, Glorious

    Auf der musikalischen Produktivitätsgala ist der Eels Frontmann Mark Oliver Everett ganz weit oben angesiedelt, schenkte er seinen Fans in den letzten vier Jahren doch gleich eine ganze Album-Trilogie und hielt auch danach offensichtlich nicht lange die Füße still, um den Nachfolger „Wonderful, Glorious“ aufzunehmen, der das Jubiläum komplett macht und das mittlerweile zehnte Studioalbum…

  • Lindsey Stirling – Lindsey Stirling

    Achtung, Pop. Und das auch noch mit Geige. Heißt es bei Lindsey Stirling also: Garrett-Alarm? Nein, niemals, zu keiner Sekunde. Das ist hier viel aufregender, viel ausgefallener, viel besser. Denn die junge Violinistin aus den Staaten – die einst bei einer großen Casting-Show in ihrer Heimat durchgefallen ist – mischt tatsächlich Dubstep-Beats unter ihre klassischen…

  • Tocotronic – Wie wir leben wollen

    „Hey, ich bin jetzt alt“, sind die ersten Worte. „Bald bin ich kalt.“ Und später: „Ich war höchstens Mittelmaß. Doch schwere Arbeit war es nicht.“ Klingt nach Abschied? Soll aber wohl nicht sein. Tocotronic starten mit ihrem neuen Album mal wieder ordentlich durch und werden massiv abgefeiert. Von einer „warmen Wucht“ spricht zum Beispiel der…

  • Darwin Deez – Songs For The Imaginative People

    Man kann dieses Album lieben und man kann es aus genau den gleichen Gründen auch hassen. Denn Darwin Deez macht hier einfach viel und viele unterschiedliche Dinge, dass es zum einem äußerst spannend, zum anderen aber auch ziemlich anstrengend sein kann. Denn gerne packt er alles in eine einzige Nummer. Und das gleich zehnmal. Uff.Wenn…

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