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  • Kurt Vile – Smoke Ring For My Halo

    Erst vor Kurzem sagte J Mascis von Dinosaur Jr in einem Interview, dass Kurt Vile für ihn zu den derzeit besten Gitarristen Amerikas zählt. Und wer kann das schon beurteilen, wenn nicht J Mascis? Unlängst erschien dann auch J Mascis‘ Soloalbum „Several Shades Of Why“, auf dem Vile u.a. als Gastsänger fungierte. Denn Vile kann…

  • Bill Callahan – Apocalypse

    Ein weiser (und wohl auch ein bisschen neidischer) Songwriter-Kollege sagte ein Mal, Bill Callahan singe sich auf bewundernswerte Weise ins Nichts. Damit gemeint ist die Art, auf der Mann auf höchst öknomische Art mit der Sprache umgeht, kein Wort zu Viel über die Lippen bringt („Free’s“) und dafür andere gerne mal mantraartig ins Zentrum setzt,…

  • Me First And The Gimme Gimmes – Go Down Under

    Das Prinzip könnte Schule machen. Und die Me First And The Gimme Gimmes hätten noch eine Menge vor sich. Anlässlich ihrer Australien-Tour nämlich nahmen Fat Mike und Co. fünf Tracks australischer Künstler auf und packten die ins typische Gimmes-Gewand. Das Resultat ist zu keiner Zeit Überraschend, macht aber natürlich trotzdem derbe viel Spaß.Auf AC/DC oder…

  • Paatos – Breathing

    Da „Timeloss“ der Schweden eine favorisierte CD und „Téa“ der Oberüber-Lieblingssong ist, war die Vorfreude, ja diesmal wirklich Sehnsucht nach „Breathing“ erheblich. Und kann ein Paatos-Album, das so heißt, wie der Hammersong von Kate Bush, bei dem man sich heute gen Fukushima verneigen möchte, wirklich schlecht sein? Natürlich nicht. Man bereite sich also auf eines…

  • The High Llamas – Talahomi Way

    Seit Jahren bemüht sich Sean Hagan mit seinem Projekt High Llamas um einen Gegenentwurf zur üblichen Pop-Song-Ästhetik, indem er zunehmend komplexere Elemente miteinander kombiniert, dabei gleichzeitig mit Hörgewohneiten bricht und gewohnte Songstrukturen demontiert. Der Neid muss es einem lassen, dass er damit ziemlich erfolgreich ist (jedenfalls in künstlerischer Hinsicht). Ein ums andere Mal gelingt es…

  • The Head And The Heart – The Head And The Heart

    Mit Kopf und Herz bei der Sache sein – da ist doch mal ein schöner Vorsatz für eine Musikantentruppe. The Head And The Heart aus Seattle haben sich dieses Credo auf die Fahnen geschrieben und leben das auf dieser Scheibe auch aus. Das Quintett zehrt dabei von der musikalischen Vielfalt seiner Mitglieder: Die Songwriter Josiah…

  • Jason Isbell & The 400 Unit – Here We Rest

    Wenn man sich diese neue Scheibe des ehemaligen Drive By Truckers-Vorsitzenden Jason Isbell anhört, dann wird langsam deutlich, warum sich der Mann weiland selbständig machte und die Band-Leitung seinem Kollegen Patterson Hood überließ. Denn während die Truckers von Scheibe zu Scheibe vielseitiger und experimentierfreudiger werden, schält sich bei Isbell eine immer klarere Linie heraus, die…

  • Die! Die! Die! – Form

    Zack, ohne Vorwarnung ins kalte Wasser geschmissen! Gleich mal fast beat, der Gesang startet im zweiten Takt und Drum Fills en masse wie sonst nirgendwo. Wer bei „Form“ nicht direkt aus dem Konzept gebracht werden möchte, muss flinke Ohren haben, denn „Caseman“ ist der Speedy Gonzales unter den Intros.Doch Tempo ist ja bekanntlich nicht alles,…

  • Alessi’s Ark – Time Travel

    Ihr Debüt-Album nahm Alessi Laurent-Marke im zarten Alter von 17 immerhin mit Musikanten aus dem Bright Eyes-Umfeld auf. Seither war sie mit dauerndem Touren so beschäftigt, dass sie erst jetzt – drei Jahre später – Zeit fand, ihr zweites Album einzuspielen – das indes dennoch mit der überschwänglichen Begeisterung eines Debüts daher kommt. Alessi hat…

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