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  • Gov’t Mule – Shout!

    Mule-Fans sind Qualität und – u.a. durch die vielen Live-Boxen – auch Quantität gewohnt. Dennoch gibt „Shout!“ zu einigen Freudenrufen Anlass: Denn da gibt es erst eine ungemein geschmeidig rockende „klassische“ Gov’t-Scheibe mit 74 Minuten von Bluesrock („No Reward“) bis Reggae („Scared To Live“). Und während sonst via „Bonus“-CDs häufig Aus-gutem-Grund-Outtakes und sonstige Hündchen an…

  • Jessie J – Alive

    Mal wieder so ein Album, das man sich gut anhören kann. Aber das man überhaupt nicht braucht. Weil es von Anfang bis Ende Durschnitt ist und nur manchmal gehobener. Und weil es die Art von Popmusik ist, die den Ruf von Popmusik ein bisschen kaputt gemacht hat.Bisschen. Gutes Stichwort. Das ganze Album wirkt so ein…

  • Kings Of Leon – Mechanical Bull

    Es ist heutzutage leicht, über die Kings Of Leon zu meckern. Es ist leicht, sie doof, ja sogar scheiße zu finden und zu sagen, sie wären früher doch viel besser. Es ist leicht, ihnen Ausverkauf vorzuwerfen und ebenso leicht ihr neues Album zu zerreißen. Doch das alles wäre falsch. Weil diese Band noch immer gut…

  • Megadeth – Countdown To Extinction Live

    Rückblick. 1992. Megadeth sind nur einen Schritt davon entfernt, so groß wie Metallica zu werden. Und Dave Mustaine nur einen Schritt davon entfernt, so groß wie seine ehemaligen Kollegen zu werden. Seine Band hat „Countdown To Extinction“ gemacht, mit „Symphony Of Destruction“ gibt es einen Hit, die Welt liebt Metal und die Welt sollte auch…

  • Mise En Scene – Hey Velvet

    Mise En Scene sind Stefanie Blondal Johnson am Mikrofon und an der Gitarre und Jodi Dunlop an der Schießbude. Die beiden kommen aus Manitoba, Kanada und dass sie herrlich rocken können, haben dieses Jahr mindestens schon beim Reeperbahn Festival im September in Hamburg bewiesen.Jetzt liegt die kurze und dafür umso knackigere „Hey Velvet“-EP vor. Auf…

  • Mozes And The Firstborn – Mozes And The Firstborn

    So, so! Auch in Holland kennt man sich also mit psychedelisch angereichertem Retro-Garagen-Schrammelpop aus! Melle Dielesen eignete sich das notwendige Fachwissen zwar in Londons Indie Szene an – das, was er und seine Mannen hier unter dem malerischen Namen Mozes And The Firstborn zelebrieren, erinnert aber eher an die florierende Westcoast-Szene der 80er, als die…

  • Royal Canoe – Today We’re Believers

    Royal Canoe ist eine Band, die das kanadische Prinzip (mehr ist mehr) auf interessante Weise auf den Kopf stellt. Anstatt wie ihre Kollegen aus Toronto ein Indie-Rock-Kleinorchester loszutreten, spezialisiert sich die Truppe aus Manitoba darauf, mit sechs Leuten ein nostalgisches New Wave Elektronik-Universum mit einer gewissen Soul-Note zu inszenieren. Das Ganze kommt in etwa mit…

  • Sarke – Aruagint

    Wer ein bisschen was mit dem kalten Metal aus dem hohem Norden anfangen kann, wer Black Metal mag und das schon ein paar Jährchen länger, der schlackert beim Namen Sarke vermutlich mit den Ohren, der Matte und vielleicht sogar dem Schminkstift. Denn Sarke ist die Band, bei der Leute mitmachen, die man von Satyricon (Steinar…

  • Sofi De La Torre – Closer

    Mit ihrem Debüt-Album „Mine“ setzte die von den kanarischen Inseln stammende Songwriterin Sofi De La Torre im Genre des Akustik-Pop lebhafte Akzente, die zuweilen in die falsche Richtung führten – einfach deshalb, weil Textzeilen des von dem Soundtrack des Filmes „Rubinrot“ bekannten Single-Hits „Faster“ fälschlich als Aufforderung zum Sex interpretiert wurden – wohingegen es doch…

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