Gleich und gleich und so. Oder auch same same, but different. Auf einem der neuen Death Lens-Songs macht Ian Shelton von den von uns sehr geschätzten Militarie Gun mit. Es treffen sich also zwei Bands, die sich durchaus ähnlich sind und sich in der gleichen großen Bubble bewegen, die aber doch ihre ganz eigene Version von neuem Hardcore spielen. Von diesem melodischer Post-Hardcore mit Punkrock-Einfluss und ohne Sorge vor zu poppigen Momenten, voller Energie und Emotionen. Emo 2026.
Zwölf Songs haben die Death Lens auf ihren „Cold World“-Nachfolger gepackt. Zwölf Songs, die ganz viel bieten und niemals nur dieses eine Ding sind. Dafür aber irgendwie immer ganz schön gut und ganz schön spannend.
Druckvoll geht es los, „Monolith“ rumpelt ganz schön los, zeigt aber schon die große Stärke dieser Bands: Melodien und Atmosphären, verpackt in rohe, schroffe, sehr, sehr kantige Musik. Hardcore aus der Garage… mit Blick in den Garten. Und die Arena. Eine teuflische Mischung, eine teuflisch gute Platte.
Eine Platte mit schnellen Punk-Songs (Killer: „Last Call“) genau wie mit verspielten und verkopften Liedern, mit großartigen, mitreißenden Songs wie „Drown“, mit Lieder zwischen Dunkelheit, Melancholie, Wut und Euphorie. Emo eben. Nur anders. Immer wieder anders. Und so gut.
“What’s Left Now” von Death Lens erscheint auf Epitaph/Indigo.




