Die Band macht vieles richtig. Sie hat zum Beispiel eine Zusammenarbeit mit 4ocean gestartet – einer globalen Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Plastikkrise in den Ozeanen zu beenden. Zitat: „Gemeinsam sammelten sie Müll an der Küste von Key Largo im John Pennekamp Coral Reef State Park. Die Aktion war ein großer Erfolg: Über 750 Pfund Müll wurden eingesammelt – das entspricht etwa 36.000 Plastikwasserflaschen. Der gesammelte Müll wurde zu einem Dirty Heads 4ocean-Armband recycelt.“ Stark!
Auch gut ist „7 Seas“ geworden, die neue Platte der Dirty Heads. Eine gechillte, schöne Platte, mit der sich die Welt gleich ein wenig besser anfühlt. Nicht, weil hier nur Happy Go Lucky-Themen besungen werden, sondern weil der Sound so entspannt. Westcoast, Sommer, Kalifornien, Karibik, lass uns heute mal am Strand schlafen.
Und dabei Reggae und Dancehall hören, gemütlichen HipHop, poppige Moods, easy Jack Johnson-Sounds und auch ein paar schrägere Beats. „Badman“ wird dadurch trotzdem nicht anstrengend, sondern groovt wie die anderen neun Songs. Hier macht Irah mit, bei „Young“ macht Sophia Bushnell mit, die der Nummer einen sehr modernen, sehr jungen Anstrich gibt. Kurz überraschend, aber dann genau richtig.
Wirklich falschen machen die Dirty Heads auch auf ihrem achten Album nichts. Es wirkt und es funktioniert, die Mischung stimmt, die Einstellung auch. Manchmal braucht es einfach nicht mehr.
„7 Seas“ von Dirty Heads erscheint auf Better Noise Music/SPV.




