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„Smile“ heißt das neue Album von Madsen. Wir freuten uns hier, jetzt ist es da. Und es ist ein tolles, ein sehr, sehr spannendes und vielfältiges neues Album. Madsen-Musik und mehr, gemacht wird, was gefällt. Und das kann der Disco-Groove in „Achterbahn“ sein bis zum Sprechgesang in „Auf die Barrikaden“, das kann ballern wie in „I Don’t Give A Fuck“ und das kann auch schunkeln, schmalzen, kitschen und komisch sein. Es ist einfach gut.
Die ersten Shows mit „Smile“ wurden jüngst in Hamburg und Braunschweig gespielt, schon bald werden weitere Shows und einige Festivals gespielt. „Bei zehn Alben wird es natürlich immer schwerer, eine Setlist zu schreiben, wir werden aber natürlich immer auch ein paar Lieder von ‚Smile‘ spielen“, haben sie uns gesagt.
Und auf die Frage, wie oft sie sich auf der Bühne verstellen müssen, weil sie ja wie alle Menschen auf der Welt auch mal weniger Bock oder schlechtere Laune haben können, während sie live spielen, sagten Madsen: „Wenn man sich verstellen muss, sollte man überlegen, ob es noch das Richtige für einen ist. Es ist uns wichtig, keine Konflikte und schlechte Laune mit auf die Bühne zu nehmen, das muss vorher geklärt sein. Und jeder hat mal einen schlechten Tag, aber sobald das Intro läuft, das Publikum anfängt zu jubeln und man den ersten Ton spielt, ist die Welt wieder in Ordnung!“
1. Was ist eure Definition von „guter Musik“?
Dafür hat jeder seine eigene Definition. Gute Musik kann Emotionen in einem wecken. Kann zum Träumen einladen, kann Erinnerungen und Gefühle hervorholen, kann wütend oder traurig machen.
2. Was war der wichtigste Einfluss bei den Aufnahmen zur neuen Veröffentlichung?
Der wichtigste Einfluss war das Leben. Mit Empathie auf die Dinge und Menschen schauen, die einen umgeben, die in der Welt passieren.
3. Warum sollte jeder eure neue Veröffentlichung kaufen?
Wir haben sehr lang an „Smile“ gearbeitet, sind als Band so unabhängig wie noch nie, machen wirklich alles was geht selber. Es würde uns freuen, wenn das wertgeschätzt wird.
4. Was habt ihr euch von eurer ersten Gage als Musikschaffende gekauft?
Wir haben uns Equipment gekauft, um besser Musik machen zu können.
5. Gab es einen bestimmten Auslöser dafür, dass ihr Musikschaffende werden wolltet?
Das war grundsätzlich die Begeisterung für Musik. Musikvideos schauen, Konzerte bestaunen, und wir haben schon sehr früh angefangen davon zu träumen. Wir wollten genau das schon immer.
6. Habt ihr immer noch Träume – oder lebt ihr den Traum bereits?
Tatsächlich beides. Uns gibt es seit über 20 Jahren und wir haben das meiste, was wir zu träumen gewagt haben, bereits erleben dürfen. Und doch hören wir nicht auf zu träumen – da darf man auch ruhig etwas größenwahnsinnig sein!
7. Was war eure größte Niederlage?
Wenn es Niederlagen gab, haben wir das als Anlass genommen, das ins Positive zu kehren, davon zu lernen und es das nächste Mal anders zu machen.
8. Was macht euch derzeit als Musikschaffende am glücklichsten?
Es macht uns glücklich, dass wir es geschafft haben, komplett unabhängig zu sein und haargenau das zu machen, was wir lieben. Wir sind von keiner Plattenfirma abhängig, bekommen keine Förderungen, schaffen und finanzieren alles aus eigener Kraft.
9. Welches ist das schlechteste Lied, das je geschrieben wurde?
Das muss jeder für sich selbst beurteilen. Ich mag Lieder nicht, die rechtes Gedankengut verbreiten.
10. Wer – tot oder lebendig – sollte auf eurer Gästeliste stehen?
Ich schwanke zwischen Roger Whitaker und Thees Uhlmann.
„Smile“ von Madsen erscheint auf Goodbye Logik/Indigo.




