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  • Simon & Garfunkel, The Everly Brothers – 20.07.2004 – Köln, Kölnarena

    Zeitreise Nach mehr als zwanzig Jahren endlich wieder gemeinsam auf der Bühne: Simon & Garfunkel. Eintrittspreise von bis zu 200 Euro (für Großarena- und Stadionkonzerte!) und die Tatsache, dass Paul Simon im Vorfeld keinen Zweifel daran ließ, dass ihn an dieser Reunion vor allem die Kohle interessierte, konnten kaum jemanden abschrecken, und so war die…

  • Mus – Divina Lluz

    Wie schon mit dem Vorgänger „El Naval“ scheinen uns Mus auch dieses Mal wieder weismachen zu wollen, dass die Sonne in Asturien längst nicht so viel scheint wie im Rest von Spanien. „Das Duo kreiert mehr Tiefe als Sonnenschein“ schrieb ein Kollege passenderweise über dieses Album, auf dem sich die zwei Protagonisten, verstärkt durch eine…

  • They Might be Giants – The Spine

    Die Band gibt es inzwischen so lange, dass vermutlich selbst die beiden Protagonisten John Linnel und John Flansburgh aufgehört haben dürften, Jahre und Platten zu zählen. Okay, die (gar nicht einmal wenigen) Hits des Duos, die auch heute noch jeder halbwegs gut orientierte Indiepop-Fan rückwärts mitsingen könnte, haben inzwischen fast allesamt 15 Jahre auf dem…

  • Bernd Begemann und Die Befreiung – 10.07.2004 – Essen, Grend

    Unrasiert, aber glücklich Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren war Bernd Begemann nun zu Gast im Essener Osten, und obwohl er dieses Mal sehr zur Enttäuschung einer jungen Dame nicht „Kein Glück im Osten“ spielte, war es doch ohne Frage sein bester Auftritt im Grend. Die Frage nach dem Warum kann kurz und knapp…

  • Pendleton – No Dragons On These Streets

    Hat sich da jemand von seinem Bruder inspirieren lassen? Letztes Jahr zeigte uns Chris Wicky, ansonsten Kopf der Schweizer Emocorer Favez, wie seine Sicht eines europäisch gefärbten Americana-Sounds klingen kann. Aushilfsweise mit dabei war auch sein Bruder Greg, früher Sänger und Gitarrist der leider nie wirklich erfolgreichen Indiepop-Hoffnung Chewy. Als Pendleton legt Greg nun ein…

  • Denise James – It’s Not Enough To Love

    Ein weiterer Beweis dafür, dass früher alles viel besser war: Die Detroiterin Denise James versucht auch auf ihrem zweiten Album (das erste erschien vor drei Jahren auf dem inzwischen schon wieder eingegangenen Poptones-Label von Alan McGee) gar nicht erst, ihre Vorliebe für den 60s-Girl-Pop zu verbergen und spart sich folglich auch die Mühe, den simpel-naturbelassenenen…

  • Loretta Lynn – Van Lear Rose

    Dass Loretta Lynn viele Jahre, ja fast Jahrzehnte zu den ganz Großen der US-Country-Szene gehörte, war in den letzten Jahren selbst in ihrer Heimat ziemlich in Vergessenheit geraten. Kein Wunder, hatte die Dame aus Tennessee sich in der jüngeren Vergangenheit ziemlich rar gemacht. Erst als die unfehlbaren White Stripes begannen, Lynns Outlaw-Hit „Rated X“ allabendlich…

  • The Lilys – The Lilys

    Älteren Semestern mögen The Lilys von ihren Frühwerken noch als My Bloody Valentine-inspirierte Shoegazer-Band in Erinnerung sein, doch seitdem hat Kurt Heasleys Band ihre musikalische Ausrichtung genauso oft gewechselt wie ihre Besetzung und ihre Plattenfirma. Auch für ihr siebtes Album (das in den USA verwirrenderweise bereits im Mai letzten Jahres unter dem Titel „Precollection“ mit…

  • Petsch Moser – Die Stellen

    Schon für ihre letzte Platte wurden die Österreicher Petsch Moser als „Wiens unpeinliche Antwort auf Tocotronic ohne den Anbiederungsschmäh von Heinz“ bezeichnet. Ihre neue, bereits die dritte, ist sogar noch besser. Der Vergleich mit den Tocos hinkt inzwischen (von Ausnahmen wie „Lächeln“ abgesehen) allerdings ein wenig, obwohl die Band gleich im ersten Song „Vogelfrei“ neben…

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