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  • Virginia Jetzt! – 21.09.2002 – München, Orangehouse

    (Fast) Wie Giganten Drei Wochen sind sie unterwegs gewesen, von Kiel bis Wien, von Dortmund bis Dresden reisten sie kreuz und quer durch die Republik und ließen in so ziemlich jeder Ortschaft begeisterte Menschen zurück. Dass sie sich zudem weigern, ihre derzeitige Popularität gegen einen gut bezahlten Plattenvertrag einzutauschen, und das sehnlichst erwartete fürs kommende…

  • Nada Surf – Weniger ist mehr

    Manchmal können Platten einen völlig unvorbereitet vom Schlitten hauen. Passiert selten, kommt aber vor. Zum Beispiel beim dritten Album von Nada Surf mit dem schlichten, aber sehr treffenden Titel „Let Go“. Schon die ersten Takte von „Blizzard Of ’77“ reichen aus, um die Platte zum (heimlichen) Album des Jahres zu erklären und den Glauben an…

  • Lambchop, Kristofer Aström – 18.09.2002 – Düsseldorf, Zakk

    Beyond Nashville Seinen vierzigsten Geburtstag feierte Lambchop-Mastermind Kurt Wagner zwar nicht im Kreise seiner Lieben zu Hause, aber trotzdem dort, wo er sich am wohlsten fühlt – auf der Bühne. Das war vor vier Jahren in der Hamburger Fabrik. Damals waren für ihn Tourneen noch reiner Urlaub. Elf Monate im Jahr arbeitete er als Handwerker…

  • Sneeze – Albernheit und Anspruch

    Tom Morgan. Nic Dalton. Simon Gibson. Drei Herren aus Sydney, Australien, die seit vielen, vielen Jahren durch verschiedenste Bands – Plunderers, Smudge, Godstar, Lemonheads, The Kombi Nation, Half Miler und, und, und – berühmt und berüchtigt sind. Derzeit sind sie vor allem eines: Sneeze, die Band, die den Glauben an den Rock ’n‘ Roll verloren…

  • Underworld – A Hundred Days Off

    Es gab eine Zeit, da waren Underworld der Mittelpunkt der Erde. Nicht nur, aber vor allem wegen „Born Slippy“. Und das war gleich in doppelter Hinsicht eine feine Sache: Zum einen rissen sie mit einem einzigen Track bzw. Charterfolg eine ganze Reihe musikalischer Mauern ein, zum anderen haben sich die Briten, das bewies bereits das…

  • Sneeze – The Maybe Moving In EP

    Während andere Bands froh sind, alle paar Jahre knapp ein Dutzend Stücke für ein Album zusammenzubekommen, und die Singles höchstens mit Liveaufnahmen oder grottenschlechten Remixen aufwarten können, haben bei Sneeze sogar die Singles acht Stücke – sieben davon unveröffentlicht! So gibt es neben dem an dieser Stelle bereits gelobten Titelstück mit dem aberwitzigen Text („Maybe…

  • C.L.A.R.K. – Children Laughing And Reading Kerouac

    Wer schlau ist, merkt’s auch ohne Blick aufs Cover: „Children Laughing And Reading Kerouac“ kann man prima C.L.A.R.K. abkürzen, und damit ist schon eine Menge über das Debüt von Axel Koch und seiner Gang gesagt. Denn hier gibt es wirklich Popmusik aus den Zeiten der Beat-Generation, clever und mit einer Prise Humor, als gälte es,…

  • The Catheters – Static Delusions And Stone-Still Days

    Es gibt sie noch, die „typischen“ Seattle-Bands. Das zumindest scheint uns das zweite Album der Band mit dem etwas unglücklichen Namen vermitteln zu wollen. Folgerichtig auf Sub Pop veröffentlicht, ist von dem titelgebenden Stillstand jedenfalls nichts zu hören. Das Tempo ist durchweg sehr hoch, die Lautstärke bestens dazu geeignet, die Boxem der heimischen Stereoanlage in…

  • Byrne – Slowly And Gloriously

    Das kleine, aber feine englische Label Rocket Girl rät dem geneigten Hörer dieses Tonträgers: Um zu erahnen, was sich hinter der Musik des englischen Quartetts um Patrick Byrne verbirgt, sollte man sich vorstellen, The Velvet Underground hätten sich über die „Lost Tapes“ des „Weißen Albums“ der Beatles hergemacht. Popmusik alter Schule mit einem Faible für’s…

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