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  • Leaves – Out of Reykjavik

    Die Tatsache, dass man in Island nicht viel zu tun hat und deswegen die Leute aus purer Langeweile Bands gründen oder sonstige künstlerische Ambitionen entfalten, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben. Ein weiterer Beweis dafür ist die Band Leaves, die sich in aller Ruhe fernab des Trubels musikalisch entwickeln konnte und mit „Breathe“ ein Debütalbum vorlegt,…

  • Sparta – (K)ein Neustart

    Auch wenn die Texaner bisher mit „Austere“ gerade einmal eine EP veröffentlicht haben und ihr Debütalbum „Wire-Tap Scars“ erst dieser Tage in die Regale der gut sortierten Plattenläden kommt – Sparta sind keine Unbekannten. Denn hinter dem neuen Namen verbergen sich mit Jim Ward, Paul Hinojos und Tony Hajjar (plus Matt Miller) drei Viertel der…

  • Patti Smith – 07.08.2002 – Köln, E-Werk

    The Original Punkrocker Dass Patti Smith als Poetin und Performerin eine Klasse für sich ist, war und ist unbestritten. Dass aber auch ihre Auftritte unvergessliche Erlebnisse sind, verdankt sie nicht zuletzt ihren unfassbar guten Begleitern. Nein, die gleiche Band wie 1979 ist es nicht mehr. Die Patti Smith Group gibt es nicht mehr. Pianist Richard…

  • The Kills – Black Rooster EP

    In England, so lässt uns die Plattenfirma wissen, lösen The Kills bereits Begeisterungsstürme aus, gegen die die Strokes-Hysteria wie ein Treffen des CVJM aussieht. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn das Duo ist hochgradig hype-kompatibel. Das fängt schon bei den mysteriösen Namen der beiden an. Die amerikanische Sängerin nennt sich VV, der aus England stammende…

  • Hooblers – I Hate Folk Singers

    Eine Platte zum Wohlfühlen. Drei Jahre nach ihrem letzten Album „Where We Belong“ legen die Kanadier um den ja bereits auch solo mit dem Album „Shaken Not Stirred“ in Erscheinung getretenen Songschreiber und Sänger Mike Grier endlich ihr neues Album vor. Auf „I Hate Folk Singers“ versucht sich das Quartett aus Ottawa in Ausgewogenheit. Besonders…

  • Slut – Aus Liebe zum Lärm

    Als vor gut anderthalb Jahren ihr drittes Album, das grandiose „Lookbook“, erschien, betraten die fünf Ingolstädter in vieler Hinsicht Neuland: Es war ihr erstes Album bei einer großen Plattenfirma, das erste, das nicht in den Semesterferien erstanden war, das erste mit einem klar strukturierten Konzept. Eine melancholische 60-minütige Tour de Force, eine filigrane, üppig produzierte…

  • Simon And Garfunkel – Live In New York City 1967

    Nein, das erste Simon-And-Garfunkel-Livealbum ist es nicht. Und neu ist lediglich die Veröffentlichung, nicht aber die Aufnahme. Dennoch ist dieses Album der wohl bisher schönste Livemitschnitt des oft gehassten, aber dennoch sehr einflussreichen Duos. Geriet das späte Livealbum mit Aufnahmen aus dem Central Park in den 80ern zum typisch amerikanischen Nostalgietrip, zeigen sich die beiden…

  • Idlewild – The Remote Part

    Hut ab! Gerade einmal 39 Minuten brauchen Idlewild auf ihrem neuen Album, um den Hörer davon zu überzeugen, dass sie die beste Band der Welt sind. Der Grund dafür ist einfach: Es ist die Vielschichtigkeit der vier Schotten. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands ähnlicher Couleur funktionieren Idlewild nämlich nicht nur als großartige Rockband im…

  • Orange Humble Band – Seelenverwandte

    Die Orange Humble Band ist so brillant, dass man leicht vergessen kann, dass wir es hier eigentlich gar nicht mit einer Band im eigentlichen Sinne zu tun haben. Denn das Musikerkollektiv aus Amerika und Australien macht weder alle zwei Jahre eine neue Platte noch geht es auf Tour, und die Bandmitglieder verbringen auch kaum Zeit…

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