Songs und Spaß Mit ihren Platten schaffen es Wilt immer wieder, die Lager zu spalten. „Bastinado“, ihr Debüt, das im…
Songs und Spaß Mit ihren Platten schaffen es Wilt immer wieder, die Lager zu spalten. „Bastinado“, ihr Debüt, das im Endeffekt nur eine Compilation ihrer ersten Single und einiger eigentlich nicht zur Veröffentlichung vorgesehener Demos war, ebenso wie ihr vor wenigen Wochen erschienenes zweites Werk „My Medicine“ durch großartige, allerdings nicht besonders eigenständige Power-Pop-Songs geprägt.…
Für die einen ist es eine große Sache, für die Protagonisten selbst eher eine andere Art der Urlaubsgestaltung: Family*5 sind gut zehn Jahre nach ihrem letzten tonträgertechnischen Lebenszeichen zurück. Im Herbst soll es erstmals seit Jahren wieder Konzerte geben, eine in mehreren Jahren in kleinen Schritten eingespielte neue Platte namens „Wege zum Ruhm“ soll Anfang…
Nachdem die Schotten schon letztes Jahr mit ihrem Album „When The Sky Comes Down It Comes Down On Your Head“ das Kunststück fertig brachten, wie über Jahre liebgewonnene Bekannte zu klingen und nicht wie eine Band, von der die meisten damals zum ersten Mal gehört hatten, schließt diese leider nur vier Stücke lange EP nun…
Dass das Quartett aus Brooklyn ausgerechnet bei Blast First / Mute gelandet ist, dürfte nicht nur Labelchef Paul Smith, sondern auch die Band selbst freuen, denn die Herren Andrew, Hemphill, Nature und Albertson dürften so einige der frühen Blast-First-Veröffentlichungen (Big Black / Sonic Youth / Dinosaur Jr.) im eigenen Plattenregal stehen haben. Zumindest klingt ihre…
Als Gaesteliste.de letztes Jahr vom Black Crowes-Konzert in Oberhausen berichtete, hätten wir liebend gerne eine weitere hymnische Kritik zu den vielen überschwänglichen Kommentaren, die die Crowes Abend für Abend einheimsten, hingefügt. Aber es ging einfach nicht. Die Band war nämlich an diesem Abend ganz einfach schlecht. Und aus irgendeinem unerfindlichen Grund war das Konzert in…
Eigentlich sollte niemand Zeit damit verschwenden, über diese Platte zu lesen, man sollte schleunigst in den nächsten gut sortierten Plattenladen rennen und sie hören. Denn was sich beim ersten groben Hinhören als x-beliebige Americana-Platte ausmachen lässt, ist in Wirklichkeit ein ganz besonderes Kleinod des Genres. Nicht nur, dass Dolly Varden mit Stephen Dawson und seiner…
In Zeiten, in denen es immer normaler zu werden scheint, dass CDs bis zu EUR 18,99 kosten, fällt es immer schwerer, Platten wie das zweite Album des kalifornischen Trios Stewboss irgendwem wirklich ans Herz zu legen. Nicht, weil „Sweet Lullabye“ ein schlechtes Album wäre – im Gegenteil. Im Spannungsfeld von Counting Crows (Musik), Bruce Springsteen…
„Elektronische Musik für Postrocker“ könnte der Untertitel dieses Albums heißen, denn völlig ohne Samples, dafür aber mit Bass, Schlagzeug, Keyboards und vereinzelten Stimmfetzen und Trompetenklängen fabriziert die Band aus Toronto einen Sound, den man bisher vor allem Freaks mit Apple-Laptops zugeordnet hätte. „Live Improvised Breakbeat House“ heißt die selbstgewählte Schublade für The New Deal, die…
Eigentlich sollten das 1998er Album „Return Of The Living Dead“ und die anschließende Deutschland-Tournee der Start in glücklichere Zeiten für die Sand Rubies sein. Denn obwohl die Band aus Tucson, Arizona, zu Hause bereits seit den 80ern Kultstatus besaß, war ihre Karriere doch vor allem von Pleiten, Pech und Pannen gekennzeichnet. Erst mussten sie ihren…
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