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  • Louise Patricia Crane – Deep Blue

    „Seltsame Puppe“ heißt das Label, auf dem das Debüt Album von Louise Patricia Crane erscheint. Und irgendwie passt das dann auch ganz gut für das Wesen der Protagonistin, die sich hier in einer eigenartigen musikalischen Zwischenwelt bewegt, in der eigentlich unversöhnlich nebeneinander stehende Elemente aus Goth, Doom, Prog, Kook-Pop, Rock, Folk, Folklore, Ambient, Glam und…

  • Teddy Thompson – Heartbreaker Please

    Als Sohn von Richard und Linda Thompson hatte der Wahl-New Yorker Teddy Thompson ja von frühester Kindheit an die Gelegenheit, sich mit dem Thema Herzschmerz intensiv auseinanderzusetzen. Vielleicht liegt es ihm deswegen im Blut, sich so intensiv mit gebrochenen Herzen auseinanderzusetzen, wie er das auf diesem neuen Album tut. Dabei geht es Thompson gar nicht…

  • Medicine Boy – Take Me With You When You Disappear

    Es war ja nie so ganz einfach, die verschiedenen Projekte, in die die südafrikanische Berlin-Immigrantin Lucy Kruger verwickelt war, auseinanderzuhalten, denn sowohl solo, wie auch mit ihrer Band The Lost Boys und dem Duo-Projekt Medicine Boy gab es stets musikalische und stimmungsmäßige Überschneidungen (die sich freilich allesamt um pechschwarze Nachtschatten-Elaborate rankten). Warum nun ausgerechnet das…

  • Ben Kunder – Searching For The Stranger

    Manchmal kann ja auch ein Schritt zur Seite ein Schritt nach vorne sein. Denn nachdem der Kanadier Ben Kunder auf seiner letzten Scheibe sein Songwriter-Konzept in Richtung Country und Country-Soul aufgebohrt hatte, setzt er auf dem neuen Album keineswegs noch mal eins drauf, sondern richtet seine zeitlosen Elaborate mit einer Prise Laurel-Canyon Feeling und Westcoast-Flair…

  • Christian Lee Hutson – Beginners

    Obwohl es sich bei diesem Album rechnerisch bereits um das dritte Werk des kalifornischen Songwriters Christian Lee Hutson handelt, ist der Titel – „Beginners“ – dennoch irgendwie treffend, denn so richtig in Gang kam Hutsons Karriere eigentlich erst, als er 2018 Phoebe Bridgers traf und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit seiner Kollegin begann, die letztlich dazu…

  • Hania Rani – Home

    Hania Rani ist eine polnische Komponistin und Pianistin, die sich mit diesem zweiten Album von der rein instrumental agierenden Soundkünstlerin in Richtung einer Geschichtenerzählerin weiter entwickelt – nicht nur aber vor allem auch deswegen, weil sie teilweise mit Gesang arbeitet und ihre Stücke stärker songorientiert ausrichtet. Neben dem nach wie vor prägenden Klavier arbeitet Hania…

  • Polaroyds – Polaroyds

    Es ist zwar nur eine EP – aber eine auf der das Augsburger/Wiener E-Pop-Duo Polaroyds so ziemlich das ganze Spektrum dessen, was es so drauf hat, umreißt. Der Projektname Polaroyds umreißt dabei ganz gut, worauf es Anastasiya und Moritz ankommt – nämlich um ein gewisses Retro Flair mit modernistischem Touch. „Augsburgs Antwort auf The Knife“…

  • Thom And The Wolves – Thom And The Wolves

    Auf diesem zweiten Album als Thom And The Wolves löst Thomas „Thom“ Bewernick all das ein, was er auf seinem ersten Album „The Gold In Everything“ (damals noch fast alleine mit seinem Sidekick Dirk Hochmuth) musikalisch andeutete und versprach. Aus dem eher asketischen Folk-Ansatz von damals ist jetzt ein solides Bandprojekt geworden und ergo hat…

  • Sébastien Tellier – Domesticated

    Auf seinem neuen Album beschäftigt sich der französische Soundfrickler Sébastien Tellier nach fünf Jahren Denkpause mit der Schönheit des Banalen. Denn als frisch gebackener Familienvater entdeckte er irgendwann die Faszination des Lebens in gesitteten Verhältnissen als „domestizierter Hausmann“ und fand dann Gefallen daran, Alltägliches (wie z.B. einen Toaster) als Inspirationsquelle für seine Kunst herzunehmen. Leider…

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