Auf diesem zweiten Album als Thom And The Wolves löst Thomas „Thom“ Bewernick all das ein, was er auf seinem…
Auf diesem zweiten Album als Thom And The Wolves löst Thomas „Thom“ Bewernick all das ein, was er auf seinem ersten Album „The Gold In Everything“ (damals noch fast alleine mit seinem Sidekick Dirk Hochmuth) musikalisch andeutete und versprach. Aus dem eher asketischen Folk-Ansatz von damals ist jetzt ein solides Bandprojekt geworden und ergo hat…
Hania Rani ist eine polnische Komponistin und Pianistin, die sich mit diesem zweiten Album von der rein instrumental agierenden Soundkünstlerin in Richtung einer Geschichtenerzählerin weiter entwickelt – nicht nur aber vor allem auch deswegen, weil sie teilweise mit Gesang arbeitet und ihre Stücke stärker songorientiert ausrichtet. Neben dem nach wie vor prägenden Klavier arbeitet Hania…
Bedroom Blues Kurz vorab: Hierbei handelt es sich nicht um einen üblichen Konzertbericht, sondern eine Berichterstattung über Quarantäne-Konzerte im Rahmen der andauernden Corona-Situation.Wie Rebecca Lovell anlässlich der kurzen Quarantine-Session aus dem heimischen Gästezimmer in Nashville ganz richtig bemerkte, gehören Larkin Poe zu einem jener Acts, die 95% ihres natürlichen Musikerlebens on the Road verbringen –…
Platte der Woche KW 21/2020 In den „Naughties“ war Damon Gough der Mann der Stunde. Mit heiterer Gelassenheit, Wollmütze und 35-Tage-Bart schlurfte der Mann nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „The Hour Of The Bewilderbeast“ nach dem Motto „was kostet die Welt“ über die größten Bühnen, landete echte Hits wie den Soundtrack zu dem Film „About…
Andy Frasco hat ja immer schon in etwas größeren Kategorien gedacht. Wie sonst wohl hätte er auf die Idee kommen können, sein Kleinorchester gleich United Nations zu nennen? Auf dieser Scheibe setzt er konzeptionell noch mal eins drauf, indem er in seinen Songs zwar durchaus musikalische Autotherapie betreibt und sich dabei seinen Neurosen, Ängsten und…
Es braucht ungefähr 30 Sekunden, um das Prinzip zu verstehen, nach dem das Quartett aus dem Saarland (das früher Fortissimo hieß und sich nun den Namen Chronatic Quartet gegeben hat) auf diesem Album sein Material zusammensetzt. Es geht um ein zeitgemäßes Update des Klassik-Pop, bei dem Instrumentalversionen beliebiger internationaler Pop-Songs mit homöopathischen Dosen allzu offensichtlicher…
Auch wenn es jetzt nicht so besonders originell ist, funktioniert es dennoch ganz prächtig: Der weitgereiste britische Troubadour Joe Edwards dokumentiert auf diesem in Nashville produzierten Debütalbum sein unstetes Leben als Troubadour im Stil etwa eines Highway 61-Travelogues. Dabei erfüllte sich Edwards gleich mehrere seiner Musikantenträume und begab sich mit seinem Bruder Alex unter die…
Die zweifelsohne beste Idee, die Steve Earle in den letzten Jahren hatte, war das Ehepaar The Mastersons, die er ursprünglich als Support-Act für seine Live-Touren gebucht hatte, als feste Mitglieder in das Besetzungskarussell seiner Band The Dukes zu integrieren. Denn auf diese Weise sind alle Anwandlungen des gefürchteten Dukes-Schweinerock-Trademarksounds aus jener Phase Mitte der Naughties…
Es ist fast schon unheimlich – aber das Album „Temple“ ist bereits das fünfte Album der Band aus San Francisco um die Songwriterin Thao Nguyen. Unheimlich deswegen, weil sich Thao und ihre Musiker sich mit ihrem nervösen New Wave Indie-Pop ein sehr spezifisches, stilistisch ziemlich eng abgestecktes, aber im Detail unglaublich reichhaltig variiertes Nischen-Genre als…
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