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  • Molly Tuttle – So Long, Little Miss Sunshine

    Jetzt also auch Molly Tuttle: Weil die amerikanische Ausnahmegitarristin mit Mitte 30 bereits alles erreicht hat, was die traditionelle Bluegrass-Welt zu bieten hat, sucht sie jetzt ihr Heil in der Popmusik. Auf ihrem neuen Album gibt es in Anspielung auf Tuttles Alopezie zwar einen Song namens „Old Me (New Wig)“, doch klanglich stehen die Zeichen…

  • Hot Mulligan – The Sound A Body Makes When It’s Still

    Achtung, Liebhaber-Band. Und Lieblings-Band. Plus mehr. Weil das hier wirklich so gut ist, wie man es gelesen, gehört, erwartet und erhofft hatte. Weil das hier eine außergewöhnliche tolle Platte ist. Eine Platte, die eindrucksvoll zeigt, wie aufregend und vielfältig, wie relevant, mitreißend und reif Pop-Punk sein kann. Und ab sofort auch sein muss. Denn sicher,…

  • Bony Macaroni – Death Drive

    Nur zwei Jahre nach “The Big Bucks“ melden sich diese tollen Niederländer zurück und releasen direkt die nächste spannende Platte. Wieder hip, wieder nerdy, wieder Emo, Indie und poppiger Punkrock. Wieder macht man nichts mit falsch. Weil hier ganz viel Gefühl im Spiel ist. Auf beiden Seiten. Die einen machen mit ihnen Musik, machen genauer…

  • The Hives – The Hives Forever Forever The Hives

    Es ist bis heute einer der großartigsten Hurricane-Momente aller Zeiten. Vor vielen, vielen Jahren spielten The Hives in Scheeßel. Vorher hatte es ewig geregnet, bei den Schweden schien die Sonne. Und Howlin’ Pelle wusste auch warum: „Weil Gott The Hives liebt.“ Mehr muss man nicht wissen. Seit über 30 Jahren gibt es diese Band. Wahrscheinlich…

  • Wolf Alice – The Clearing

    Platte der Woche KW 34/2025 Auf ihrem neuen Album klingen Wolf Alice wie eine Band, die nichts mehr zu bewiesen hat und es trotzdem gerne tut. Nachdem das Londoner Quartett mit seinen ersten drei Alben künstlerisch und kommerziell alles erreicht hatte, was in der Indie-Sphäre möglich ist – mit der 2021er-Glanztat „Blue Weekend“ gelang sogar…

  • Superchunk – Songs In The Key Of Yikes

    Der augenzwinkernde Titel der neuen Superchunk-LP und das Skelett im Liegestuhl auf dem Albumcover deuten es bereits an: Während sich die Indierock-Veteranen aus Chapel Hill, North Carolina, auf ihrem späten Meisterwerk „What A Time To Be Alive“ von 2018 die Frustration über die erste Präsidentschaft von Donald Trump mit ihren aufrührerischsten Songs seit den frühen…

  • Case Oats – Last Missouri Exit

    Ein gesundes Selbstvertrauen hatte Case-Oats-Mastermind Casey Gomez Walker offenbar schon immer. Ihren ersten Auftritt als Headliner sagte sie zu, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt gerade einmal einen Song veröffentlicht und damals noch keine Band hatte, die sie hätte begleiten können. Sieben Jahre ist das inzwischen her, doch das gleiche Selbstbewusstsein, das sie damals ins kalte…

  • Giant Haze – Cosmic Mother

    Die nächsten bitte! Wie auch Smoke Blow, Tyson, Affenmesserkampf und viele mehr kommen auch Giant Haze aus Kiel Rock City. Vom Meer, von der Küste, aus dem Norden. Klingen aber nach Wüste, Steinen und Joshua Tree. Die Band begann als Kyuss-Tribut-Band, macht aber inzwischen ihr eigenes Ding (KaiS. gibt es aber weiterhin) und liefert hier…

  • Laufey – A Matter Of Time

    Die Idee von Laufey (Lín Jónsdóttir), ihre AltersgenossInnen mit eigenem Material an die Ästhetik des klassischen Songbook-Jazz der 40er Jahre und die nachfolgenden Lounge- und Adult-Temporary-Variationen des Genres heranzuführen, klang und klingt auf dem Papier nach wie vor wie eine ausgemachte Schnapsidee. Der enorme Erfolg der isländisch/chinesisch/amerikanischen Musikerin, den die studierte und klassisch ausgebildete Sängerin,…

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