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  • Jessica Risker – I See You Among The Stars

    Auch wenn sich Jessica Risker auf ihrem offiziellen Solo-Debüt „I See You Among The Stars“ sich als neue Königin des psychedelisch angehauchten Mädchen-Dream-Folk empfiehlt: Als Nachwuchskünstlerin ist sie nun wirklich nicht geeignet. Denn ihre Berufung als Musikerin entdeckte sie erst 2007 – im Alter von 28 Jahren, als sie es erstmalig fertig brachte, einen von…

  • The Gaslight Anthem – The ’59 Sound Sessions

    Zehn Jahre „The ’59 Sound“. Und kein bisschen schlechter. Noch heute macht das Album von The Gaslight Anthem massiven Spaß, ist weiter großartig, ist ein Klassiker, macht man mit Songs wie „Great Expectations“, „Old White Lincoln“ oder dem Titeltrack nicht viel falsch. Zur Feier des Tages gehen Brian Fallon und seine Jungs damit auf Tour…

  • Laura Jean – Devotion

    Die Coming-Of-Age-Story ihrer ganzen Familie steht – in Form eines musikalischen Reiseberichtes – im Zentrum des neuen Albums der Australierin Laura Jean. Kein Wunder also, dass es da viel zu erzählen gibt. Und ergo ist es der narrative Charakter des Materials, der hier im Vordergrund steht – und weniger das exquisite elektronisch/organisch ausgerichtete Sounddesign. Aber…

  • Aisha Burns – Argonauta

    Als Aisha Burns 2013 ihr Solo-Debüt als Singer/Songwriterin veröffentlichte, stand sie noch ganz im Schatten ihrer vorangegangenen musikalischen Laufbahn, in der sie als Geigerin in diversen Bands in der zweiten Reihe gestanden hatte. Auf diesem zweiten Album, das seinen Titel den mütterlichen See-Kreaturen verdankt, die Anne Morrow Lindbergh, die Frau des Piloten, in ihrem Buch…

  • Hilary Woods – Colt

    Aus Irland stammt die junge Dame, die auf ihrem Debüt musikalisch wohl den Schwebezustand zwischen Wachen und Schlafen ins Auge genommen hat. Dafür sprechen so einige Indizien: Das atmosphärische, akustische Dreampop-Klangwolken-Setting, die verhallten, geschickt gestaffelten und gedoppelten Vocals (die etwa Emily Jane White oder Agnes Obel auch nicht besser hinbekommen hätten) oder das direkte David…

  • Carla Bozulich – Quieter

    Mit ihrer Band The Geraldine Fibbers sorgte Carla Bozulich in den 90ern für ein Aufhorchen in der damals gerade florierenden Folk-Szene – indem nämlich Prog und avantgardistische Elemente mit einer punkigen Note in die Songs eingeflochten wurden. An Songs im klassischen Sinne ist Carla Bozulich heutzutage nicht mehr besonders interessiert. Auch auf ihrem neuen Werk…

  • Juliana Daugherty – Light

    Als neue Königin der Reduktion präsentiert sich Juliana Daugherty auf ihrem Debüt-Album „Light“, auf dem sie sich ihre Neurosen, Depressionen und politischen Agitationen in asketisch inszenierten, modernen Folk-Songs (die allerdings auch mal auf der elektrischen Gitarre vorgetragen werden dürfen) von der Seele schmachtet. Dabei gibt es einige irritierende Faktoren. Da ist zum Beispiel der irreführende…

  • Gabriella Cohen – Pink Is The Colour Of Unconditional Love

    Dass das zweite Album der Australierin Gabriella Cohen im „Friedhof der unerwiderten Liebe“ geboren sei, heißt es in der aktuellen Bio. Wenn dem so sein sollte, dann ist die Folge davon aber keine musikalische Depression, sondern eine Art Verwirrtheit, mit der Gabriella sich – auf der Suche nach einer eigenen Identität – konfrontiert sieht. Da…

  • Green Apple Sea – Directions

    Platte der Woche KW 21/2018 Die Idee, dass in Deutschland klanglich wie qualitativ Musik gedeihen kann, die abseits von Krautrock, NDW oder Hamburger Schule auch ohne typisch germanische Tugenden auskommt und dennoch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen hat, ist relativ neu. Erst seit alle mit der gleichen Software im eigenen Wohnzimmer aufnehmen, gibt es…

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