Auch für das neue Album des exzentrischen Liedermachers Matt Elliott braucht der Hörer wieder eine ordentliche Portion Geduld. Mehr noch…
Auch für das neue Album des exzentrischen Liedermachers Matt Elliott braucht der Hörer wieder eine ordentliche Portion Geduld. Mehr noch als sonst, denn es kann durchaus sein, dass die Tracks auf dem neuen Werk sich im Bewusstsein unbemerkt als ca. 15-20-minütige Epen manifestieren. Denn: Alles ist klangmalerisch im Fluss und die Instrumentals, Intros und Outros…
Zugegeben, die Idee, 60s-Folk und herrlich altmodischen Country als Inspirationsquelle zu nutzen, klingt im ersten Moment nicht allzu originell. Doch Joan Shelley gelingt es auf ihrem famosen, im Vergleich zu den beiden Vorgängern noch minimalistischer und fokussierter ausgefallenen dritten Album unter eigenem Namen, die altbekannten Zutaten mit so viel Gefühl, Seele und Anmut zu versetzen,…
Tarju Borue alias Tan Le Racoon ist einer der Betreiber der Hamburger Hasenschaukel (einer kleinen, feinen Musikwirtschaft an der Reeperbahn) – arbeitete aber zeitlebens mit so unterschiedlichen Musikern wie z.B. Nikki Sudden, Ari Up von den Slits, Kruder & Dorfmeister oder Das Weeth Experience zusammen. „Dangerously Close To Love“ ist sein zweites Album unter dem…
Die brennende Hölle ist die Domäne, in der sich der kanadische Songwriter Mathias Kom am liebsten aufhält. Vermutlich, weil hier alles so schön anarchistisch und despektierlich durcheinandergewürfelt wird. Wesentlich üppiger ausformuliert als zuletzt im Duett mit Ariel Sharratt (die hier mehr mit ihren Blasinstrumenten als mit ihren Vocals für Furore sorgt) arbeiten sich Kom &…
Alexander Durefelt ist ein schwedischer Songwriter, der ein wenig aus der Art seiner skandinavischen Kollegen geschlagen ist. Zwar bevorzugt auch Durefelt eine tendenziell melancholische Grundtendenz in seinen Songs (alles andere wäre ja auch verwunderlich gewesen) – anstatt sich aber voll und ganz auf Americana-Folk als Inspirationsquelle zu verlassen, öffnet sich Durefelt auf diesem dritten Album…
Eigentlich hätte Bob Mould in den letzten Jahren der glücklichste Mensch der Welt sein müssen. Seit er 2012 sein Album „Silver Age“ veröffentlicht hat, wird der inzwischen 55-jährige Amerikaner von Fans und Presse gleichermaßen gefeiert, wie seit seinen Zeiten bei Hüsker Dü (mit denen er in den 80er-Jahren dem Alternative-Rock-Boom den Weg ebnete) und Sugar…
Johnny Moped. Eine dieser Uralt-Punkbands aus England, die sich ganz schön legendär anhört, wenn man sich die Fakten mal so anschaut. Gegründet 1974, Konzerte im Roxy und mit The Damned, Wire oder The Buzzcocks gespielt und obendrauf anfangs mit Captain Sensible The Damned und Chrissie Hynde von The Pretenders im Line-Up. Am Ende schafften sie…
Deutschsprachig. Post-Punk irgendwie. Hit-verdächtig. Und auf Rookie Records. Bisher dachten man hier an Love A und nur an Love A. Jetzt gibt es auch die Illegalen Farben. Die tollen, die wunderbaren Illegalen Farben.Es ist tatsächlich das Debüt der Band und die wusste wohl von Anfang, was sie wollte. Und was sie nicht wollte: „Was mit…
Fünf Songs. 41 Minuten. Wenig Sinn, wenig Spaß, ohne Aufregung. „Deadsmoke“ ist solide und kein bisschen besser. Und am Ende brauchen sicher nur wenige Menschen dieses Album. Sorry, Jungs, ist nicht böse gemeint. Und ihr meint es sicher gut. Aber nein, richtig gut geht dann doch anders.Was die Italiener hier abliefern, ist guter Sludge und…