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  • The Coathangers – Nosebleed Weekend

    Noch vor einigen Jahren konnte man The Coathangers in Deutschland als Vorband von The Thermals eben jene an die Wand spielen sehen – und das will was heißen. Damals hielt die Band augenscheinlich ihre Instrumente zum ersten Mal in den Händen, was sie nicht davon abhielt hielt, deutsche Clubs reihenweise abzureißen. Was an Fingerfertigkeit fehlte,…

  • Susanna – Triangle

    Dem Vernehmen nach ist das 11. Studioalbum der Norwegerin Susanna auf einem Flug durch eine Erleuchtung über den Wolken inspiriert worden. Insofern kann man denn auch nach Belieben eine spirituelle Bedeutung in die immerhin 22 Songs des Albums hineinlesen – zumal so einige (wie z.B. der Opener „Holy/Sacred“) auch vom Titel her deutlich in diese…

  • Cullen Omori – New Misery

    Hinter dem illustren Namen „Cullen Omori“ verbirgt sich ein junger Mann namens Cullen Omori (for real). Geneigte Zuhörer mögen die liebliche Stimme von seiner ehemaligen Band Smith Westerns wiedererkennen. Die hat sich bekanntlich einerseits in das Duo Whitney und andererseits in Cullen Omoris Solo-Projekt aufgespalten. Eine öffentliche Fehde zwischen den beiden Lagern wird zwar nicht…

  • The Weather Station – Bewegliche Ziele

    Die traditionelle Folk-Musik von gestern und vorgestern entdecken in letzter Zeit immer mehr junge Künstler für sich – die wenigsten allerdings schaffen es, dem altehrwürdigen Genre neue Seiten abzugewinnen. Auch Tamara Lindeman alias The Weather Station beansprucht nicht für sich, das Rad neu zu erfinden, mit „Loyalty“, ihrer umwerfenden dritten LP, ist ihr letztes Jahr…

  • My Sound Of Silence – Low Velocity Bullets

    Wes Geistes Kind die Schwedinnen Helena Andersson und Therese Lithner – die in der Summe das Duo My Sound Of Silence ausmachen – eigentlich sind, zeigt vielleicht die erdig demontierte Coverversion von Nirvanas „Pennyroyal Tea“, die die Damen hier als eine Art Grunge-Folk-Nummer interpretieren. Anders als viele Kolleginnen ihrer Zunft, die wie sie das Duo-Format…

  • Matt Elliott – The Calm Before

    Auch für das neue Album des exzentrischen Liedermachers Matt Elliott braucht der Hörer wieder eine ordentliche Portion Geduld. Mehr noch als sonst, denn es kann durchaus sein, dass die Tracks auf dem neuen Werk sich im Bewusstsein unbemerkt als ca. 15-20-minütige Epen manifestieren. Denn: Alles ist klangmalerisch im Fluss und die Instrumentals, Intros und Outros…

  • Tan LeRacoon – Dangerously Close To Love

    Tarju Borue alias Tan Le Racoon ist einer der Betreiber der Hamburger Hasenschaukel (einer kleinen, feinen Musikwirtschaft an der Reeperbahn) – arbeitete aber zeitlebens mit so unterschiedlichen Musikern wie z.B. Nikki Sudden, Ari Up von den Slits, Kruder & Dorfmeister oder Das Weeth Experience zusammen. „Dangerously Close To Love“ ist sein zweites Album unter dem…

  • Joan Shelley – Over And Even

    Zugegeben, die Idee, 60s-Folk und herrlich altmodischen Country als Inspirationsquelle zu nutzen, klingt im ersten Moment nicht allzu originell. Doch Joan Shelley gelingt es auf ihrem famosen, im Vergleich zu den beiden Vorgängern noch minimalistischer und fokussierter ausgefallenen dritten Album unter eigenem Namen, die altbekannten Zutaten mit so viel Gefühl, Seele und Anmut zu versetzen,…

  • The Burning Hell – Public Library

    Die brennende Hölle ist die Domäne, in der sich der kanadische Songwriter Mathias Kom am liebsten aufhält. Vermutlich, weil hier alles so schön anarchistisch und despektierlich durcheinandergewürfelt wird. Wesentlich üppiger ausformuliert als zuletzt im Duett mit Ariel Sharratt (die hier mehr mit ihren Blasinstrumenten als mit ihren Vocals für Furore sorgt) arbeiten sich Kom &…

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