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  • Suzanne Vega – Close-Up Vol 1, Love Songs

    Ob sich Suzanne Vega an Jackson Browne orientierte, der ja gerade eben erst seine alten Kamellen in Solo-Performances neu auflegte, ist nicht bekannt. Jedenfalls geht es hier um das Selbe: Das bekannte Material neu zu erleben. Sinn macht das, denn immerhin begann Suzanne vor zwanzig Jahren ihre Karriere als Folksängerin im Village, wo sie noch…

  • Brendan Perry – Synthese

    Vor fünf Jahren sah es kurzfristig so aus, als würde die legendäre 4AD-Band Dead Can Dance wieder zusammenfinden, doch das Comeback war lediglich von kurzer Dauer. Nach nur einer gemeinsamen Tournee gingen Brendan Perry und Lisa Gerrard wieder getrennte Wege, noch bevor das angedachte Comeback-Album in Angriff genommen werden konnte. „Die Musik, die Lisa für…

  • Refused – The Shape Of Punk To Come

    Es soll ja tatsächlich Leute geben, die „The Shape Of Punk To Come“ noch nicht im Schrank stehen haben. Leute, nicht nur, dass ihr euch schämen solltet – nun bekommt ihr die Chance auf Fehlerbehebung. Das Refused-Meisterwerk nämlich wird erneut veröffentlicht. Aufgemotzt um eine Live-CD und eine DVD. Kann man nicht nein sagen.Vor zwölf Jahren…

  • Rox – Memoirs

    So oder ähnlich hätte die zweite Scheibe von Garbiela Cilmi eigentlich klingen müssen. Roxana Tania Tatael ist eine junge, begnadete Vokalistin, die sich trotz jugendlichen Alters bereits eine solide musikalische Historie aufbaute (u.a. mit einer eigenen Jazzband), bevor sie nun – mit Unterstützung von Commissoner Gordon (Lauryn Hill) und Al Shux zwar – den Weg…

  • Robert Wyatt – His Greatest Misses

    Robert Wyatt ist schon ein Fall für sich! Der Otto-Normalhörer hat den schrulligen musikalischen Einsiedler kaum auf dem Schirm, während seine Kollegen sein kunstvolles Songwriting in den höchsten Tönen loben. (Man gebe auf Gaesteliste.de nur mal „Robert Wyatt“ als Suchbegriff ein!) Bestes Beispiel ist dabei seine immer wieder gerne gecoverte Ballade „Shipbuilding“, die sich natürlich…

  • Kate Walsh – Light & Dark

    Kate Walsh macht klassischen Indie-Folk-Pop mit melancholischem Einschlag, der trotz ihrer mädchenhaften Stimme und einer Vorliebe für verspielt / verträumte oder zumindest nachdenkliche Momente, niemals ins Süßliche umkippt. So weit so gut – das tun viele. Nur kommen die meist nicht, wie Kate, aus dem Seebad Brighton im England. Trotzdem fehlt diesem Album so gut…

  • The Bambi Molesters – As The Dark Wave Swells

    Michael Stipe kürte die kroatischen Bambi Molesters ein Mal zur „besten Surfrock-Band der Welt“. Im Prinzip sind sie das immer noch – nur, dass sie nicht mehr ganz so viel mit Surfrock am Hut haben. Will sagen: Der Twang bricht sich nun nicht mehr unbedingt auf jedem Song bahn und die vielen Zutaten – bis…

  • Richmond Fontaine – Postcard From Portland: Live at Dantes

    Auf dem Fuße von Willy Vlautins drittem Buch, „Lean On Pete“, folgt nun mit diesem, in der Heimatstadt der Band aufgenommenem Live-Album, ein kleines Geschenk an die Fans (nun ja – kaufen müssen sie es schon noch). Als Dokument einer ausverkauften US-Tour der Band bietet dieses hauptsächlich Songs der letzten beiden Alben – und das…

  • Holy Fuck – Latin

    Grünzeug braucht man nicht mehr rauchen, Holy Fuck erzielen dieselbe halluzinogene Wirkung wie die besten Partydrogen und schleusen jedermann butterweich von einer Trance in die nächste. Dass der Mix aus Electro, Experimental und Postrock-Instrumentals die nächste Party zum Beben bringt, steht völlig außer Frage, nur um sich das ganze privat mehr als streng dosiert anzutun,…

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