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  • Rhesus – Sad Disco

    Wie schön unbekümmert und zugleich aber auch tiefgründig das musikalische Leben sein kann, zeigt uns die französische Gruppe Rhesus, die mit „Sad Disco“ ihren ersten Tonträger in die hiesigen Läden stellt. 12 Songs formieren sich zusammen, um eine Armee aus Fröhlichkeit und durchdachtem Grundmanifest gegen den tristen Einheitsbrei der Äther zu bilden. Dabei wird schnell…

  • Growing – Color Wheel

    Sechs Songs, 50 Minuten Spielzeit, veröffentlicht auf dem von Mogwai ins Leben gerufenen Label Rock Action Records – mehr braucht man über diese Platte fast gar nicht zu sagen. Growing zelebrieren sphärische Klangflächen, die ohne Beats auskommen und dafür auf kunstvoll verwobene Gitarreneffekte setzen, die hier keinesfalls nur Beiwerk sind, sondern die Struktur (sofern man…

  • Campsite – Names, Dates & Places

    Wer Dänemark bislang nicht auf seiner musikalischen Landkarte hatte, wird spätestens nach dem Debütalbum von Campsite umdenken müssen. Neben Labrador, Lampshade oder Joycehotel gehören Campsite zu einer neuen Riege dänischer Popmusik. Ähnlich manchen schwedischen Bands gelingt es den Dänen auf „Names, Dates & Places“ in bestechender Weise aktuelle Trends internationaler Rock und Popmusik zu adaptieren…

  • Tunng – Comments Of The Inner Chorus

    Tunng sind eigentlich ein Songwriting-Projekt. Das merkt man aber erst beim zweiten Durchhören. Zunächst klingt das Material nach Frickel-Elektronik, denn es fallen vor allem Tracks ins Auge, in denen Obskure O-Töne zerhackt und mit pluckernden CD-Lesefehler-Loops aufbereitet werden. Diese Collagetechnik ist allerdings kein Selbstzweck, sondern dient der zeitgemäßen Inszenierung klassischer Folk-Songs im Stile der späten…

  • Our Brother The Native – Tooth and Claw

    So soll sich die Folkmusik des neuen Jahrtausends anhören: Verwurzelt in den Traditionen der Vergangenheit, aber trotzdem ohne den Zwang, sich von alten Konventionen und Strukturen aufhalten zu lassen. Hinter dem Namen Our Brother The Native verstecken sich drei junge Amerikaner, keiner von ihnen älter als 18 Jahre, die auf ihrem Erstling ihren Ideen und…

  • Blood On The Wall – Awesomer

    Blood On The Wall ist ein Trio aus New York – und das hört man dieser Scheibe in dem Fall tatsächlich auch an. Es gibt soliden, ruppigen Dilettantenrock – so wie ihn junge Bands für sich erfinden müssen, um sich verwirklichen zu können – der im Verlaufe der kurzen, aber knackigen CD immer wilder zu…

  • Die anarchistische Abendunterhaltung – Domestic Wildlife

    Nein! Mit Deutschpunk und den Schlachtrufen hat die Die Anarchistische Abendunterhaltung nichts zu tun. Denn erstens kommt die Band aus Belgien und zweitens spielt sie keinen Punk, sondern Jazz und vieles mehr und ist vielleicht gerade deswegen trotzdem Punkrock.Ist es nämlich nicht Punkrock, wenn man macht, was man will und klassische Musik mit der Stimmung…

  • Joan As Police Woman – Real Life

    Platte der Woche KW 26/2006 Bisher hat sich Joan Wasser in erster Linie einen Namen als Sidekick gemacht: Mit Lou Reed arbeitete sie ebenso wie mit Sheryl Crow, und letztes Jahr tingelte sie monatelang als Multiinstrumentalistin und Backingsängerin des großartigen Rufus Wainwright kreuz und quer durch die Lande. Dass sie mehr kann, als nur die…

  • Vetiver – To Find Me Gone

    Seitdem Devendra Banhart in aller Munde ist, ist der Name Andy Cabic den meisten wohl am ehesten als Mitstreiter in dessen Band untergekommen. Dabei ist der Mann aus San Francisco gar nicht in erster Linie Sideman, sondern vor allem das Mastermind des Singer / Songwriter-Projekts Vetiver. Zwei Jahre nach dem viel gelobten selbstbetitelten Debüt, auf…

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