Offensichtlich wurde Jason Collett bei der Produktion seines neuen Albums „Reckon“ von der Muse überwältigt. Nicht nur packte er das…
Offensichtlich wurde Jason Collett bei der Produktion seines neuen Albums „Reckon“ von der Muse überwältigt. Nicht nur packte er das Album mit 15 neuen Songs voll – nein, es gibt auch gleich noch ein zweites Album mit einem kleinen Rückblick auf Colletts Schaffen dazu. Was das neue Material betrifft, so schöpft Collett hier aus dem…
Glam Rock, Brit Pop, Country, Electro, Alternative, Avantgarde, HipHop, ähh… Naja und die Verwurschtelung 90er-Jahre LucasArts-Computersounds. Crossover? Nee, das wäre Widerspruch in sich. Und Majestätsbeleidigung. Wofür gab’s nochmal Schubladen?Wie Pop Levi mit „Medicine“ einen derartigen Brocken raushauen konnte, scheint ihm selbst nicht ganz nachvollziehbar. Das Album wurde „von einer anderen Version meiner Selbst in einer…
Mit der Zeitmaschine zurück in die 70er geht es mit dieser skurrilen Retrospektive. Tony Dore, John Clark und Caroline Clark waren englische Späthippies, die sich zwar den eher spinnerten Stilrichtungen ihrer Zunft verpflichtet fühlten, aber andererseits auch kein Problem hatten, mit dem damals aufkommenden Glam-Rock zu flirten und sich sogar amerikanischen Einflüssen gegenüber offen zeigten.…
Seit 2007 geistern Anne von Keller und Jakob Dobers vorzüglich durch die Berliner Szene und erschufen dort so etwas wie ihre Art des Anti-Folk. Der Kern des Ganzen bilden nicht selten Ukulele und Heimorgel auf musikalischer Ebene und unglaublich wortreiche, hakelige, englischssprachige Texte, die sich keinen Deut um Singbarkeit oder das Versmaß scheren. Nun –…
Scala & Kolacny Brothers ist ein von den belgischen Gebrüdern Kolacny geleiteter Mädchenchor, der ursprünglich im klassischen Bereich tätig ist, aufgrund seines pflegelichten Appeals und einer entsprechenden Repertoire-Erweiterung bis hin zu eigens komponierten Stücken der Kolacnys (und nicht zu vergessen: Den üblichen Film- und Werbespot-Platzierungen) aber zunehmen auch populärmusikalisch Erfolge einfuhr. Die Idee, eine Scheibe…
Verrückt ist Mad Music nicht wirklich – eher verdammt rätselhaft. Die Scheibe erschien in den 70ern ohne Titel, ohne Namen und ohne irgendwelche Credits. Bis heute weiß niemand, wer hinter dieser Scheibe steckte oder was sie bezweckte. Für das Label ist das fein, da Royalty-Fragen nicht geklärt werden müssen – für alle anderen ist die…
Ganze fünf Jahre ließ Franz Kasper verstreichen, bevor er sich mit einem neuen Tonträger zurück auf das Schlachtfeld begibt, das da Musikbusiness heißt. Nun, als gebürtiger Philosoph muss man natürlich auch einige Zeit nachdenken, bis sich wieder genügend Material angesammelt hat, über das es sich zu singen lohnt. Nicht, dass es Franz an Inspirationen gemangelt…
Platte der Woche KW 44/2012 Man muss sich einmal all die Namen antun, die im Zusammenhang mit Dark Horses so genannt werden oder einfach mal auftauchen. Sie waren mit A Place To Bury Strangers, Black Mountain und Black Rebel Motorcycle Club auf Tour, Robert Levon Bean vom BRMC hat mit ihnen Songs geschrieben und aufgenommen,…
Jon DeRosa begann seine Laufbahn als Klangkünstler in dem Avantgarde-Projekt Aarktica. Auf dieser Solo-Scheibe versucht er sich nun als romantischer Songwriter in der Manier des ihm auch stimmlich verwandten Richard Hawley. Mit durchaus gemischten Ergebnissen. Da gibt es einerseits großartig ausstaffierte Songperlen in Kammerpopmanier wie den Opener – aber auch eher lautmalerische Klangtupferei, kontemplative Esoterik,…