Don’t try this at home – und kaufinteressierte Leser, die selbst Gitarre spielen, sollten – so sie nicht ausserordentlich abgebrüht…
Don’t try this at home – und kaufinteressierte Leser, die selbst Gitarre spielen, sollten – so sie nicht ausserordentlich abgebrüht sind, von dieser Doppel-DVD vielleicht auch lieber die Flitzefinger lassen, da ansonsten Heulkrämpfe, ungläubiger Kopfstüttelstarrkrampf und schließlich der Gang zum Pfandleiher drohen können, um das eigene Instrument zu versetzen. Denn dieses Medium nutzt sämtliche Möglichkeiten…
Anlässlich seiner letzten CD, „Cobblestone Runway“, erzählte uns der schüchterne Kanadier, dass er sich nicht vor großen, opulenten Arrangements scheue und im Prinzip vorgehabt habe, eine richtig schöne plüschige Pop-Scheibe zu machen. Ehrlich gesagt, ist ihm das nun erst mit „Retriever“ so richtig gelungen. Wer auf reichhaltige Arrangements steht, wie sie z.B. Mercury Rev favorisieren,…
Ob es wirklich eine schlaue Idee war, die Zielgruppe bereits im Bandnamen zu benennen? Die Truppe nennt sich Campus und spielt, wer hätte es gedacht, Musik, die sich in den USA in Collegeradios wiederfände. Campus kommen aber aus München, wo es bekannterweise keine Collegeradios gibt. Zu dumm! Dafür aber Marc Liebscher, seines Zeichens Indie-Pabst, Labelbetreiber…
Hallo und herzlich willkommen bei der zweiten Folge von „Die Jungs von der Krachmacherstraße“. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt und euch auch diesmal nicht das dolle Treiben des amerikanischen Quintetts entgehen lasst. Heute geht es um Rock’n’Roll, nicht einfach der in die Hüften gehende „Tanzt-alle-mit“ Rock’n’Roll, sondern, und jetzt hört alle zu, der derb…
Erlend Oye, einer der Kings Of Convenience, hatte ja bereits mit seinem Album „Unrest“ eine erstaunliche Singer / Songwriter-Platte veröffentlicht, die man sogar als richtungsweisend bezeichnen kann – Erlend schaffte es spielerisch, „normale“ Singer / Songwriter-Strukturen mit Electronica zu kombinieren. Damals konnte man schon erahnen, dass Erlend auch etwas mit elektronischer Musik anfangen konnte, und…
Wer auf Andreas Vollenweider, Victoria Williams oder Will Oldham steht, der möge guten Gewissens zu dieser Scheibe greifen. Und nein: Andreas Vollenweider ist kein Freud’scher Aussetzer. Joanna Newsom, die quasi von Will Oldham entdeckt und auf Tour eingeladen wurde, singt mit quiekender Micky-Maus-Stimme (Victoria lässt grüßen) und zu lieblichen Harfenklängen spröde, im Folk verwurzelte Songs…
Jesse Sykes & The Sweet Hereafter legen mit „Oh My Girl“ ihr nunmehr zweites Album vor, das wie der Vorgänger „Reckless Burning“ im Americana-Umfeld verwurzelt ist. Die Band selbst verwendet gerne das Label „spooky american music“ für ihren Sound und das trifft den Inhalt der Scheibe auch ziemlich gut, denn die Songs bewegen sich allesamt…
Böswillig ausgedrückt könnte man diese Scheibe mit „Extreme-Post-Krautrocking“ umschreiben. Vielleicht muss man Deerhoof ja wirklich mal live erlebt haben, um das musikalische Wirrwarr, das zum Teil eher aus Geräuschen denn aus gewohnten Soundstrukturen besteht, so richtig verstehen zu können. Matsuzaki Satomis Falsettgesang ist – obwohl so etwas natürlich ziemlich extrem ist – der Einstiegspunkt, über…
Josh Ritter ist ein Singer-Songwriter klassischen Kalibers. Keine Sampler und Loops à la Howie Day oder Joseph Arthur, kein moderner Schnickschnack. Nur Songs. Und die sind gar nicht schlecht. Im März konnte der Mann aus Boston sie schon im Vorprogramm von Damien Rice präsentieren. Nun liegt sein Album „Hello Starling“ vor.In einigen Ecken ist die…