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  • Paul Simon – So Beautiful Or So What

    Als Paul Simon Anfang der 80er sein heute legendäres Album „Graceland“ aufnahm, gab es den Begriff „Weltmusik“ noch gar nicht. Damals beschäftigte er eine Gruppe afrikanischer Musikanten, mit denen er zusammen seine Songs einspielte. Diese Erfahrungen verinnerlichte er dermaßen, dass sie ihm zur zweiten Natur wurden. Heutzutage ist daraus eine ganz eigene musikalische Weltsicht geworden.…

  • Noah And The Whale – Last Night On Earth

    Die Inspirationsquellen, die Charlie Fink für das dritte Noah And The Whale-Album auflistet (Tom Waits und Lou Reed), schlagen sich im fertigen Produkt (bis auf ein paar Textreferenzen) gar nicht mal so sehr nieder%3B zeigen aber, dass auch angesagte Wunderkinder nicht im luftleeren Raum agieren. Musikalisch kommt das neue Werk weniger opulent und orgiastisch her…

  • Rise Against – Endgame

    Ihre letzten beiden Alben schafften es bei uns zur „Platte der Woche“. Mit „Endgame“ reißt die kleine Serie. Nicht, weil das Ding schlecht ist. Nur, weil es nicht so großartig wie die Vorgänger ist. Doch weiterhin gilt: Rise Against spielen in einer eigenen Liga.Hardcore trifft Punkrock trifft Popmusik. Die Band schafft es wie keine andere,…

  • Bob Marley & The Wailers – Live Forever

    Das nennt man dann mal historisch. Schließlich hören wir hier Bob Marley bei seinem letzten Konzert. Gegeben am 23. September 1980 in Pittsburgh. Und verdammt noch mal, was der gute Mann da mit seinen Wailers spielt(e), ist schlicht und ergreifend toll. Auch wenn die Show vermutlich nicht groß anders als andere war. Ganz egal, das…

  • A-ha – Ending on a High Note – The Final Concert

    Ende. Aus. Endgültig. A-ha sind Geschichte. Keine weiteren neuen Lieder mehr, keine Hymnen und vor allem keine weiteren Konzerte mehr. Die Norweger mögen nicht mehr. Was willste da machen, nach über 25 Jahren kann man sie ja schon ein bisschen verstehen. Unfassbar schade aber ist es trotzdem. Weil sie einfach zum Besten gehörten, was es…

  • The Low Anthem – Einmal ungewöhnlich aufnehmen und zurück

    Die Vorteile eines richtigen Studios liegen klar auf der Hand. Dennoch scheint der dort spürbare Komfort nicht immer unbedingt das zu sein, was das Musikerherz verlangt oder die Songs hinsichtlich ihrer Umsetzung am meisten benötigen. The Low Anthem haben beim Schreiben der Songs für ihr neues Album „Smart Flesh“ einen kleinen Sinneswandel erfahren und infolgedessen…

  • Yelle – Safari Disco Club

    Dieses zweite Album des französischen Pop-Duos Yelle möchte auf eindrucksvolle Art aufzeigen, dass auch unsere Nachbarn zeitgemäßen Elektropop können. Julie Budet (Yelle) und ihr Partner in Crime Jean-Francois Perrier (aka Grand Marnier) bedienen sich dabei durchaus etablierter Rezepte: Es gibt knackige Disco-Beats, New Wave-Spielzeug, Elektronik, vorsichtige Karabik-Rhythmen und Yelles niedliche Kleinmädchenstimme gerade unterhalb des Nerv-Faktors.…

  • I Blame Coco – The Constant

    Mit einem Vater wie Sting ist es nicht verwunderlich, wenn auch der Nachwuchs sich in der Musik probiert. So geschehen bei seiner Tochter Elliot „Coco“ Sumner mit ihrem Projekt I Blame Coco. Dabei schlägt sie, im Vergleich zu ihm, den Weg des Elektropop ein und folgt bekannten Größen wie La Roux und Little Boots.Die ersten…

  • Phillip Boa And The Voodooclub – Helios / Boaphenia

    Vor fünf Jahren gab es bereits überarbeitete Versionen der ersten drei Majorlabel-Alben des Wegbereiters des deutschen Indierock, nun erscheinen zwei weitere Platten remastered und mit Bonusmaterial versehen. „Helios“ blieb 1991 zwar etwas hinter den hoch gesteckten kommerziellen Erwartungen zurück, markiert aber eigentlich den Höhepunkt der mit „Hair“ und „Hispanola“ eingeleiteten Entwicklung: Selten haben Verschrobenheit und…

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