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  • Edwyn Collins – Blick nach vorn

    Inspirierend war Edwyn Collins‘ Tun eigentlich schon immer: Seine frühen Platten mit den Post-Punk-Pionieren Orange Juice auf dem Postcard-Label brachten Legionen von Indierockern in Schottland auf den richtigen Weg, und Mitte der 90er bewies er als Solist mit „A Girl Like You“, seinem Hit für die Ewigkeit, dass man gegen den Strom schwimmen kann und…

  • Treefight For Sunlight – Treefight For Sunlight

    Es lässt sich drehen und wenden, wie man möchte – am Ende sind und bleibt die Band mit dem eigenartigen Namen so etwas wie die neuen, dänischen Beach Boys. Seit Brian Wilson hat niemand mehr dermaßen im Sandkasten gespielt, wie das diese Dänen tun. Zugegeben: Das Herausstellungsmerkmal dänischer Popmusik ist ja das möglichst wüste Kombinieren…

  • Bright Eyes – The People’s Key

    Platte der Woche KW 06/2011 Nach dem bemerkenswert zugänglichen, folkigen Vorgängeralbum „Cassadaga“ war die Spannung groß, was Conor Oberst als nächstes machen würde. Zunächst mal Pause. Das neue Werk brauchte fast vier Jahre, um zur Reife zu gelangen. Und es ist dementsprechend ambitioniert geraten. Oberst beschränkte sich hier auf seine Kernmannschaft – Mike Mogis und…

  • Gregg Allmann – Low Country Blues

    Schon ’n Weilchen her: Das letzte Soloalbum („Searching For Simplicity“) ist von ’97, das letzte selbst gekaufte stammt gar von ’77… Was treibt diesen Mann 2011 auf Solopfaden an, der jüngerer Bruder vom ’71 verstorbenen Slide- und Schnelllebe-Virtuosen Duane, zeitweiliger Ehemann von Cher (Bono) sowie Sänger und Organist der Allman Brothers war bzw. ist und…

  • White Lies – Ritual

    „Ritual“, das zweite Album der White Lies, ist ein wahrer Schnellschuss geworden. Kaum war die Mammut-Tour nach dem Erstlingswerk beendet, verschanzte sich das englische Trio auch schon wieder hinter den Studiotüren und nahm unter strengem Blick von Alan Moulder eine Reihe von Songs auf, deren Inhalte einige Querverweise auf die unterschiedlichsten Riten liefern. Spezifischer wollten…

  • Diddy Dirty Money – Last Train To Paris

    Er selbst sagt: „An electro hip-hop soul funk experience blending elements of UK Grime, Techno and the 808’s of American HipHop“. Wir nennen das neue Projekt von P. Diddy lediglich solide Amikost, die in Ordnung geht, ohne das man vor Begeisterung in Ohnmacht fallen muss. Zusammen mit Dawn Richard von Danity Kane und Kalenna Harpe…

  • Cold War Kids – Vom Touren und Eheleben – Eine Bestandsaufnahme.

    Sich als Künstler selbst zu finden, aber dabei auf der Suche nicht womöglich verloren zu gehen, dieses Schicksal hat schon einige Musiker um den Verstand gebracht und in Krisen gestürzt. Ebenso wie das leidige Thema Persönliches nicht allzu sehr mit dem kreativen Schaffen in Verbindung zu bringen. Ausschließen lässt sich beides nicht, aber die Cold…

  • Nathaniel Rateliff – In Memory Of Loss

    Nathaniel Rateliff aus Denver, der bei uns erstmals als Support von Mumford & Sons ins Ohr fiel, sieht nicht nur ein wenig so aus wie sein Landsmann Ben Weaver – er ist auch ähnlich getaktet. Es gibt leicht spröde, zuweilen gar knorrige Folk-Songs, die man im weitesten Sinn der Americana zusortieren könnte. Doch dabei bleibt…

  • Heidi Spencer And The Rare Birds – Under Streetlight Glow

    Eine recht eigenartige Nische hat sich Filme- und Liedermacherin Heidi Spencer für ihr Debüt-Album ausgesucht: Den verstolperten Rhythmus, nämlich. Alle ihre prinzipiell angenehmen, melodischen Folkpop-Songs mit schönen Piano-Passagen und mit humorvollen, selbstironischen Texten, die mit Sicherheit auf ihren Erfahrungen von ihren Reisen durch Amerika herrühren, sind durchsetzt mit geradezu nervigen Stops & Gos bzw. absichtlich…

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