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  • Ghost Of Tom Joad – Indie, Punk und R&B

    Damit hätten wir jetzt ehrlich gesagt nicht gerechnet. Zwar wusste man seit „Matterhorn“, dass sie mächtig was auf dem Kasten haben. Doch ein Album dieser Klasse? Eben waren sie doch noch die kleine Punkband, die sich im Hamburger Molotow vor Samiam mühte, heute sind Ghost Of Tom Joad mit das Beste, was derzeit so in…

  • Bosse – Der Kick

    Bosse hat ein neues Album. „Wartesaal“ ist frisch auf dem Markt und der Grund für ein Treffen. Mitten in Hamburg, in einem kleinen Café in der Schanze treffen wir den Mann, den man mögen muss. Nicht nur, weil er so schöne Lieder macht, sondern weil er auch so furchtbar nett ist. „Möchtest du echt nichts…

  • Sea Of Bees – Songs For The Ravens

    Der Name, den sich July „Jules“ Ann Baenzinger für ihr Projekt ausdacht hat, assoziiert eine riesige Band. Es klingt eigentlich auch so. Wenn man dann allerdings erfährt, dass Jules das quasi alles alleine hingeschustert hat (inspiriert von ihrem ersten Fan, Produzent John Baccigaluppi), ist das Ergebnis dann doch – milde gesagt – erstaunlich. Genau genommen…

  • The Low Anthem – Smart Flesh

    Mit ihrem letzten Album, „Oh My God, Charlie Darwin!“, gelang der Schraten-Combo mit Dame der Durchbruch. Mit Bravour inszenierten sie hier ein erstaunliches, zurecht hochgelobtes Indie-Americana-Universum und zeigten, was auf dem Schräglagen-Sektor so alles möglich ist. Insofern ist die Besinnung auf ausschließlich ruhige und introvertierte Töne auf diesem neuen Album ein wenig erstaunlich. Mit Ausnahme…

  • Le Corps De Mince Francoise – Love And Nature

    Da muss man als Konsument auf der Hut sein: Trotz des frankophilen Projektnamens und einiger auf französisch gesungener Zeilen ist dieses Debütalben der finnischen Schwestern Emma und Mia Kemppainen ein durch und durch international ausgerichtetes Dancepop-Projekt ohne jedwede Chanson-Anwandlungen. Stattdessen gibt es munter aufgemischten, gutgelaunten Elektro-Punk. Auch wenn sich dieses Etikett ungelenk anhören mag: Den…

  • Edwyn Collins – Blick nach vorn

    Inspirierend war Edwyn Collins‘ Tun eigentlich schon immer: Seine frühen Platten mit den Post-Punk-Pionieren Orange Juice auf dem Postcard-Label brachten Legionen von Indierockern in Schottland auf den richtigen Weg, und Mitte der 90er bewies er als Solist mit „A Girl Like You“, seinem Hit für die Ewigkeit, dass man gegen den Strom schwimmen kann und…

  • Treefight For Sunlight – Treefight For Sunlight

    Es lässt sich drehen und wenden, wie man möchte – am Ende sind und bleibt die Band mit dem eigenartigen Namen so etwas wie die neuen, dänischen Beach Boys. Seit Brian Wilson hat niemand mehr dermaßen im Sandkasten gespielt, wie das diese Dänen tun. Zugegeben: Das Herausstellungsmerkmal dänischer Popmusik ist ja das möglichst wüste Kombinieren…

  • Bright Eyes – The People’s Key

    Platte der Woche KW 06/2011 Nach dem bemerkenswert zugänglichen, folkigen Vorgängeralbum „Cassadaga“ war die Spannung groß, was Conor Oberst als nächstes machen würde. Zunächst mal Pause. Das neue Werk brauchte fast vier Jahre, um zur Reife zu gelangen. Und es ist dementsprechend ambitioniert geraten. Oberst beschränkte sich hier auf seine Kernmannschaft – Mike Mogis und…

  • Gregg Allmann – Low Country Blues

    Schon ’n Weilchen her: Das letzte Soloalbum („Searching For Simplicity“) ist von ’97, das letzte selbst gekaufte stammt gar von ’77… Was treibt diesen Mann 2011 auf Solopfaden an, der jüngerer Bruder vom ’71 verstorbenen Slide- und Schnelllebe-Virtuosen Duane, zeitweiliger Ehemann von Cher (Bono) sowie Sänger und Organist der Allman Brothers war bzw. ist und…

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