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  • Bright Eyes – The People’s Key

    Platte der Woche KW 06/2011 Nach dem bemerkenswert zugänglichen, folkigen Vorgängeralbum „Cassadaga“ war die Spannung groß, was Conor Oberst als nächstes machen würde. Zunächst mal Pause. Das neue Werk brauchte fast vier Jahre, um zur Reife zu gelangen. Und es ist dementsprechend ambitioniert geraten. Oberst beschränkte sich hier auf seine Kernmannschaft – Mike Mogis und…

  • Gregg Allmann – Low Country Blues

    Schon ’n Weilchen her: Das letzte Soloalbum („Searching For Simplicity“) ist von ’97, das letzte selbst gekaufte stammt gar von ’77… Was treibt diesen Mann 2011 auf Solopfaden an, der jüngerer Bruder vom ’71 verstorbenen Slide- und Schnelllebe-Virtuosen Duane, zeitweiliger Ehemann von Cher (Bono) sowie Sänger und Organist der Allman Brothers war bzw. ist und…

  • White Lies – Ritual

    „Ritual“, das zweite Album der White Lies, ist ein wahrer Schnellschuss geworden. Kaum war die Mammut-Tour nach dem Erstlingswerk beendet, verschanzte sich das englische Trio auch schon wieder hinter den Studiotüren und nahm unter strengem Blick von Alan Moulder eine Reihe von Songs auf, deren Inhalte einige Querverweise auf die unterschiedlichsten Riten liefern. Spezifischer wollten…

  • Diddy Dirty Money – Last Train To Paris

    Er selbst sagt: „An electro hip-hop soul funk experience blending elements of UK Grime, Techno and the 808’s of American HipHop“. Wir nennen das neue Projekt von P. Diddy lediglich solide Amikost, die in Ordnung geht, ohne das man vor Begeisterung in Ohnmacht fallen muss. Zusammen mit Dawn Richard von Danity Kane und Kalenna Harpe…

  • Cold War Kids – Vom Touren und Eheleben – Eine Bestandsaufnahme.

    Sich als Künstler selbst zu finden, aber dabei auf der Suche nicht womöglich verloren zu gehen, dieses Schicksal hat schon einige Musiker um den Verstand gebracht und in Krisen gestürzt. Ebenso wie das leidige Thema Persönliches nicht allzu sehr mit dem kreativen Schaffen in Verbindung zu bringen. Ausschließen lässt sich beides nicht, aber die Cold…

  • Nathaniel Rateliff – In Memory Of Loss

    Nathaniel Rateliff aus Denver, der bei uns erstmals als Support von Mumford & Sons ins Ohr fiel, sieht nicht nur ein wenig so aus wie sein Landsmann Ben Weaver – er ist auch ähnlich getaktet. Es gibt leicht spröde, zuweilen gar knorrige Folk-Songs, die man im weitesten Sinn der Americana zusortieren könnte. Doch dabei bleibt…

  • Heidi Spencer And The Rare Birds – Under Streetlight Glow

    Eine recht eigenartige Nische hat sich Filme- und Liedermacherin Heidi Spencer für ihr Debüt-Album ausgesucht: Den verstolperten Rhythmus, nämlich. Alle ihre prinzipiell angenehmen, melodischen Folkpop-Songs mit schönen Piano-Passagen und mit humorvollen, selbstironischen Texten, die mit Sicherheit auf ihren Erfahrungen von ihren Reisen durch Amerika herrühren, sind durchsetzt mit geradezu nervigen Stops & Gos bzw. absichtlich…

  • Tu Fawning – Produktiver Ausnahmezustand

    Wenn mehrere Multi-Instrumentalisten zusammenfinden, die gemeinsamen Ambitionen hohe Wellen schlagen und sich beim fleißigen Arbeiten am Debüt statt drohenden Abgründen jede Menge Möglichkeiten auftun, dann muss die Rede von Tu Fawning sein. Das Quartett aus Portland mit den Kreativspitzen Joe Haege (31 Knots) und Corrina Repp schickt sich gleich im neuen Jahr an, den Musikliebhabern…

  • We Are The Lilies – We Are The Lilies

    We Are The Lilies ist eines dieser Projekte, wie sie einfach nur in Zeiten von MySpace und Facebook denkbar sind. Der Pariser Musiker David Stanzke (Tahiti Boy & The Palmtree Family) gerät über Empfehlungen an Sergio Dias, den braslianischen Troplicalist-Veteranen Os Mutante. Man mailt sich zusammen und beschließt, ein Album einzuspielen. Als Musiker verpflichtete man…

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