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  • Tori Amos – Abnormally Attracted To Sin

    Eines kann man dem neuen Album der Kook-Queen Tori Amos wahrlich nicht vorwerfen: Dass es nicht ambitioniert sei, nämlich. Auch wenn die Gute dabei ein wenig über das Ziel hinausgeschossen sein mag, sind dabei doch einige interessante Aspekte zu Tage getreten. Zum Beispiel in Bezug auf die Lyrics: Wie üblich, sind diese ohne Gebrauchsanweisung nicht…

  • Marilyn Manson – The High End Of Low

    Neue Alben von Marilyn Manson kann man inzwischen mit „Nightmare On Elm Street“-Filmen vergleichen – es ist alles so absurd übertrieben, dass man nur drüber lachen kann anstatt sich eventuell zu fürchten. Niemand wird doch heutzutage ernsthaft darüber entsetzt sein, was Marilyn Manson textlich von sich gibt, oder? Er bedient die üblichen Themen: Drogen, Abtreibung,…

  • Nils Petter Molvaer – Hamada

    Norwegischer Trompeter in der Steinwüste… Inspiriert von einer Film-Doku über die Wüste hat sich der selbst bei Filmmusik nicht unerfahrene Jazzmusiker dem Thema mit großer Einfühlungs- und Bildkraft genähert. Es ist ein großes Jazz-Album dabei herausgekommen, das man immer wieder hervorholen wird und das sich vielleicht am ehesten als Jan Garbarek auf Trompete übersetzt meets…

  • Yusuf – Roadsinger

    Und plötzlich sind es wieder die Siebziger: Es steht Yusuf (Islam), nicht mehr Cat Stevens auf der Scheibe, die grad läuft. Doch der hübsche VW-Bus mit „Peace“-Logo auf dem Cover hätte sich auch auf „Mona Bone Jakon“ hervorragend gemacht. Und diese Stimme… Genauso alterslos wie offensichtlich der Rest vom Künstler auch. „Welcome Home“ bietet in…

  • The Maccabees – Wall Of Arms

    Auf diesem neuen, zweiten Album der Londoner ist ein deutlicher Trend junger Brit-Pop-Acts zu erkennen: Weg vom klassischen Beat, den man gemeinhin mit den Inselbewohnern assoziiert, hin zu eher hektischen Retro-Sounds, der eher an die US-Szene der 80er erinnert. Es geht also vergleichsweise nervös und hektisch zu, was hingeschmissene Gitarrenriffs und die stolpernde, ja sich…

  • Kristin Asbjørnsen – The Night Shines Like The Day

    Das erste Solo-Album der Norwegerin Kristin Asbjørnsen hieß „Wayfaring Stranger“ und enthielt noch Coversionen von Traditionals aus dem Bereich Folk und Gospel. Dieses neue Album betritt indes Neuland, insofern Kristin hier das Material, das sie aus persönlich Erlebtem herausdestillierte, komplett selbst geschrieben hat und auf ihre ganz eigene Weise die aus einer Mischung aus Folk-,…

  • Andrew Bird – Schmerz ist eine wichtige Erfahrung

    Als Künstler trägt man nicht selten seine Gefühlswelt nach außen und lässt andere daran teilhaben, was einem selbst gerade im Kopf umhergeht und was das Herz beschäftigt. Der aus Chicago stammende Andrew Bird ist da keine Ausnahme, auch wenn das Ergebnis für ihn in vielerlei Hinsicht nicht immer ein reales Abbild seiner Identität darstellt. Im…

  • Eight Legs – The Electric Kool-Aid Cuckoo Nest

    Aufgepasst: Dies ist keine Scheibe namens „Eight Legs“ einer Band mit „The Electric Kool-Aid Acid“ im Namen – sondern umgekehrt. Hat also auch nix mit der entsprechenden Hazelwood-Band zu tun. Es geht hier vielmehr um ein Produkt des britischen Quartetts Eight Legs, das sich per CD-Titel auf Tom Wolfe beruft. Und ein wenig lassen die…

  • The Ettes – Look At Life Again Soon / The Danger Is

    Platte der Woche KW 20/2009 Mit einem furiosen Doppelpack melden sich The Ettes zu Wort. Zeitgleich nämlich veröffentlicht das Trio ihr Album „Look At Life Again Soon“ und die EP „The Danger Is“. Die eine enthält elf neue Tracks, die andere drei Studio- und zwei Live-Aufnahmen und wurde von Dan Auerbach von The Black Keys…

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