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  • Au Revoir Simone – Still Night, Still Light

    Mädels-Trios, die mit der Elektronik ihren Frieden geschlossen haben, ohne dabei Tanzmusik zu machen, gibt es ja nicht so viele. Au Revoir Simone aus New York haben sich aber dem klassischen Elektro-Pop verschrieben, so, wie er in den frühen 80ern in England aus dem Ei schlüpfte – also noch vor Samples, Loops und Pro-Tools. Vielleicht…

  • Yeah Yeah Yeahs – It’s Blitz!

    Platte der Woche KW 16/2009 Albumtitel von den Yeah Yeah Yeahs sind immer Statements und Ansagen an die Außenwelt zugleich. 2009 lautet die unverblümte Devise „It’s Blitz!“ und da weiß der Hörer ihres letzten musikalischen Streichs auch gleich wo der Hammer hängt – nämlich vorrangig auf der Tanzfläche und allen halbwegs dazu tauglichen Plätzen in…

  • Richard Swift – The Atlantic Ocean

    Obwohl das neue Album des Renaissance Mannes aus Oregon (der Multininstrumentalist arbeitet auch als Filmemacher, Radio DJ und Produzent) einen geradezu epischen Titel hat, ist seine Musik doch so ganz anders, als eben jener dies vermuten ließe. Der Mann, der als Musiker Sean Lennon, Ryan Adams oder Pat Sansone verpflichten konnte und der auf Einladung…

  • Waylon Jennings – Forever

    Obwohl dieses Werk als Kollaboration von Waylon mit seinem leicht durchgeknallten Sohn Shooter noch zu dessen Lebzeiten initiiert wurde, ist dies nun doch der offizielle Nachruf auf den großen Outlaw geworden. Der Gedanke war der, dass der Vater den Geist der Musik, die sein Sohn bevorzugte, nachvollziehen wollte. Da Shooter nun mal eher auf psychedelisch…

  • Razorlight – Immer dem Song nach

    Razorlight können es wahrscheinlich niemandem mehr in diesem Leben recht machen – für die einen eine Truppe Großmäuler mit nichts dahinter, für die anderen einfach vier Typen, die verdammt gute Britrockpop-Musik machen. Das Debüt-Album „Up All Night“ ließ noch ein wenig Skepsis aufkommen, der Nachfolger „Razorlight“ hingegen schlug vor allem kommerziell ein, was aus dem…

  • Kilians – They Are Calling Your Name

    War Dinslaken vor den Kilians nur ein Fleck auf der Landkarte, haben die fünf Jungs aus der niederrheinischen Provinz das Städtchen für viele Fans zur deutschen Indie-Hauptstadt gemacht. Und auch wenn man gemeinhin sagt, das zweite Album sei das schwierigste, haben die Kilians das mit „They Are Calling Your Name“ endgültig widerlegt. Denn die Scheibe…

  • Still Flyin‘ – Never Gonna Touch The Ground

    Beim Hören von Still Flyin’s Album „Never Gonna Touch The Ground“ stellt sich ein bisschen das Gefühl ein, hier sei eine Band am Werk gewesen, die einfach nicht so recht wusste, was sie eigentlich wollte: Verschiedene Stile wechseln sich beinahe im Minutentakt ab.Das Spektrum schwankt von ziemlich entspannten Reggae (Titeltrack „Never Gonna Touch The Ground“)…

  • Peter Bjorn And John – Living Thing

    Hier ist also der eigentliche Nachfolger zu „Writers Block“. Die Erwartungshaltungen an das folgende Album waren groß und so wählten Peter, Bjorn And John die Strategie, mit „Seaside Rock“ eine Platte zu veröffentlichen, die jeden verblüffte. Nach diesem Aufgebot zielloser Soundscapes war quasi der Reset-Knopf gedrückt und die Schweden konnten wieder frei durchatmen. Schaut man…

  • Fever Ray – Fever Ray

    Zeitgleich zum neuen Röyksopp-Album, auf dem Karin Dreijer-Andersson wieder für die Norweger als Gastsängerin tätig ist, erschient unter dem Namen Fever Ray das Solo-Debüt der einen Hälfte des schwedischen Bruder-Schwester-Duos The Knife. Das, was Fever Ray mit The Knife verbindet, ist der grundlegende Ansatz, organische Elektronik mit traditionellen Instrumenten zu verquicken. Damit hören die Ähnlichkeiten…

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