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  • Portishead – Third

    Platte der Woche KW 18/2008 Ob gewollt oder nicht – es hat schon etwas Gutes, dass das neue Album von Portishead erst jetzt erscheint, und nicht recht zeitnah im Anschluss an „Dummy“ (1994) und „Portishead“ (1997). Denn „Third“ würde wohl nicht so sehr herausstechen und nicht solch ein unglaublich fesselndes und spannendes Album sein. Es…

  • Isobel Campbell & Mark Lanegan – Sunday At Devil Dirt

    Das ist bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen Isobel Campbell und Mark Lanegan. Wie bei „Ballad Of The Broken Seas“ war auch hier die Aufgabenteilung die, dass Frau Campbell die Songs schrieb und arrangierte, die dann von Herrn Lanegan vorgetragen werden (wobei sie Background- und Duett-Vocals und einmal Lead-Gesang beisteuerte). Das Konzept des ersten Albums wurde…

  • Guillemots – Red

    Fyfe Dangerfield, den Kopf der international besetzten Schottenkapelle Guillemots einen modernen Phantasievogel nennen zu wollen, wäre wirklich nicht vermessen. Auf dem Guillemots-Debüt „Through The Windowpane“ lebte er seinen persönlichen Wahnsinn noch in tastenden, aber ungestümen Kompositionsversuchen und abenteuerlich atonalen Gesangsorgien aus. Dann jedoch überzeugten er und seine Musiker als wildgewordene, musikalische Naturgewalten auf den Bühnen…

  • The Roots – Rising Down

    Mit „The Seed (2.0)“ haben The Roots einen deftigen Hip Hop-Klassiker geschaffen, der noch heute für volle Tanzflächen und beste Laune sorgt. Und das nicht nur in der Sprechgesang-Szene, sondern auch innerhalb der Gitarren-Fraktion. Diese hat die Band um Ahmir „?uestlove“ Thompson und Tariq „Black Thought“ Trotter auch schon auf einigen Rock N Roll-Festivals zum…

  • The Rolling Stones / Martin Scorsese – Shine A Light

    Fast ist es ja schon ein wenig seltsam, dass in unseren multimedialen Zeiten überhaupt noch ein Soundtrack zu einem Musikfilm auf den Markt kommt – aber bei den Rolling Stones geht es halt vornehmlich tatsächlich noch eher um die Musik als um das Bild (zumal einer der Gründe, warum Martin Scorsese diesen Konzertfilm überhaupt machte,…

  • By Heart – Exit Signs

    Man muss diese Jungs einfach lieb haben. Denn die Geschichte, wie sie ihren Plattenvertag ergatterten, ist eine wunderbare und sollte vielen anderen Bands als Vorbild dienen. By Heart nämlich warteten nicht, bis man sie aus ihrem Proberaum in die großen Hallen zerrt, sondern suchten den Kontakt mit den Leuten. Sie schnappten sich Stromgenerator und Backline…

  • Beady Belle – Belvedere

    Fast zehn Jahre ist es jetzt schon her, dass Sängerin Beate S. Lech und Bassist Marius Reksjø das Projekt Beady Belle gründeten. Inzwischen sind sie zum Trio gewachsen, haben ihre vierte Scheibe fertig und sind mit dieser auf dem Sprung.Für „Belvedere“ nämlich waren zwei Gäste im Studio, die Beady Belle sicher eine ordentliche Prise Aufmerksamkeit…

  • dEUS – Vantage Point

    Platte der Woche KW 16/2008 Das neue Werk von Tom Barman und seinen Mannen ist nicht unbedingt eine direkte Fortsetzung dessen, was sie nach ihrem Comeback 2006 anstrebten. Aber dEUS war ja noch nie eine Band, auf die man sich in stilistischer Hinsicht verlassen konnte – was ja gerade einen Teil der dEUS-Faszination ausmacht. Im…

  • The La’s – The La’s (Deluxe Edition)

    Eine einzige CD brachten The La’s Ende der 80er heraus – und traten mit ihrer damals einzigartigen Folk-Pop-Indie-Geschrammel eine ganze Szene los und nahmen viel vorweg, was heute als gegeben hingenommen wird. (Damals hatte sich z.B. noch nicht ein Mal der Begriff „Americana“ etabliert.) Welche Schwergeburt diese CD war und wie schwer sich die Jungs…

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