Eigentlich hätte das alles ganz einfach sein können für Judah & The Lion, der Indie-Pop-Band aus Nashville – denn mit…
Eigentlich hätte das alles ganz einfach sein können für Judah & The Lion, der Indie-Pop-Band aus Nashville – denn mit ihrem (für die Country-Hochburg sicherlich aytpischen) alternativen Pop-Ansatz, der unter anderem auch elektronische Hilfsmittel und HipHop-Anleihen inkludiert, hatten sie sich im Laufe der Zeit eine gewisse Reputation erspielt, die ein geflissentliches „Weiter so“ sicherlich gerechtfertigt…
Auch als gutsituierter Bluesmusiker muss man sich ja ab und an überlegen, wie man das Tagesgeschäft auch für sich selbst halbwegs interessant gestalten kann – zumal wenn man es sich (wie Keb Mo) zur Aufgabe gestellt hat, Scheiben zu machen, die einem selbst auch gefallen. In diesem Fall ist der Meister auf die Idee gekommen,…
In gewisser Weise ist „The Book Of Traps And Lessons“ das „Let It Be“ der Kate Tempest. Und zwar in dem Sinne, dass die Arbeiten an diesem Album, das auf Initiative von Rock Rubin auf dessen American Recordings Label entstand, bereits begannen, bevor Kate dann ihr letztes Album „Let Them Eat Chaos“ produzierte. Laut Kate…
Ja klar, man kann diese Platte, man kann die Band tierisch scheiße finden. „My heart beats boom boom boom. Boom boom boom, boom boom boom. High speed, go zoom zoom zoom.“ Das singen sie wirklich, das ziehen sie durch. Das muss man doch scheiße finden? Und damit die Band, die Platte, alles? STOP. Nein. Hier…
Sheryl Crow, Kesha, Margo Price, Willie Nelson, Shooter Hennings, Lucius, Neil Young u.s.w., u.s.w. – da hat Lukas Nelson, der Sohn vom großen Willie, scheinbar jeden eingeladen, den er irgendwann ein Mal getroffen hatte, auf seiner neuen Scheibe mitzumachen. Nicht, dass man das irgendwie raushören könnte – außer vielleicht als dass das gemeinsame Miteinander allen…
Ein wenig klingt das neue Album der norwegischen Songwriterin Aurora wie der relevantere Zwilling ihres im letzten Jahr erschienenen, zweiten Albums „Infections Of A Different Kind“, dessen Untertitel „Step I“ sich nun erst so richtig erklärt. Denn tatsächlich eröffnet Aurora auf diesem Werk erst, was sie damals eigentlich meinte, denn das neue Werk ist ein…
Ja. Sie gibt es. Deutschrap-Alben, die man einfach nur klasse finden kann. Die musikalisch, textlich und menschlich einfach herausragend sind. Alben ohne Assi-Faktor, ohne Peinlichkeiten. Es gibt sogar eine Menge solcher Alben. Von Yassin und der Antilopen Gang, von Dendemann, Neonschwarz und Zugezogen Maskulin. Und von: Fatoni. So ein derber Typ, so ein toller Rapper…
So klingt der Stadienrock von heute! Dabei fanden Matt Thomson und seine Mannen ein relativ einfaches Rezept, um ihre Version des klassischen britischen Rock auf ein neues Level zu hieven. Denn nachdem sich das erste Werk der Jungs noch (wie das bei jungen Rockbands heutzutage üblich ist) auf das bezog, was in den 90er Jahren…
Auf ihrem zweiten Album macht die Londoner Rosie Lowe einen konsequenten Schritt in Richtung Geradlinigkeit. Mit jazziger Leichtigkeit, bewusst unterkühlt präsentiert und von Produzent Dave Okumu konsequent in Richtung R’n’B getrimmt, gerät „Yu“ so zu einer ziemlich stylischen Fingerübung in Sachen zeitgemäßen E-Pops. Freilich – und das ist durchaus als Pluspunkt zu sehen – ohne…