Von Anfang an machte Marika Hackman deutlich, dass sie vom Erfüllen von Erwartungshaltungen oder gar einem bestimmten musikalischen Stil nicht…
Von Anfang an machte Marika Hackman deutlich, dass sie vom Erfüllen von Erwartungshaltungen oder gar einem bestimmten musikalischen Stil nicht so viel hält. War ihr erstes Album noch eine eher typische Singer/Songwriter-Angelegenheit, überraschte sie auf dem zweiten als potentielle Rock-Queen und nun, auf dem dritten Werk, driftet sie ungezwungen in eine poppige Richtung. Nicht dass…
Irgendwie ist es anders. Irgendwie auch nicht. Sicher ist es mal wieder ziemlich gut und häufig besser. Volbeat mit einem Volbeat-Album, auf dem sie sich weder wiederholen noch neu erfinden. Und damit alles richtig machen. Denn was soll man tun, nach all dem Erfolg, nach all dem Rummel um die dänischen Rock N Roller? Alles…
Die Mini Mansions – das wissen wir ja inzwischen – sind das Hobby-Projekt des QOTSA-Bassisten Michael Shuman, mittels dessen er seine New Wave Pop-Träume auslebt. Das tut er auch auf dem neuen Album wieder – allerdings deutlich konsequenter als bislang gewohnt. Das mag daran liegen, dass Shuman vorhatte, ein Disco-Album zu machen – das dann…
Platte der Woche KW 29/2019 „Das ist doch nur Pop-Musik“ sagen viele, die aus diesen und jenen Gründen auf die britische Songwriterin Freya Ridings stoßen – ganz so als sei das ein Qualitätsurteil. Dabei muss man Popmusik – vor allen Dingen gute und stimmige, wie Freya sie macht – ja auch erst mal hinbekommen. Dabei…
Dass das neue Album von Tyler Bryant und seiner Band The Shakedowns heutzutage mit einem geradezu größenwahnsinnigen Wumms daher kommt, hat durchaus seinen Grund. Denn seit der junge Mann als Wunderkind des zeitgemäßen Hardrock aus dem musikalischen Ei kroch, ist eine Menge passiert. Heutzutage steht Bryant mit den größten des Genres auf der Bühne –…
Eigentlich hätte das alles ganz einfach sein können für Judah & The Lion, der Indie-Pop-Band aus Nashville – denn mit ihrem (für die Country-Hochburg sicherlich aytpischen) alternativen Pop-Ansatz, der unter anderem auch elektronische Hilfsmittel und HipHop-Anleihen inkludiert, hatten sie sich im Laufe der Zeit eine gewisse Reputation erspielt, die ein geflissentliches „Weiter so“ sicherlich gerechtfertigt…
Auch als gutsituierter Bluesmusiker muss man sich ja ab und an überlegen, wie man das Tagesgeschäft auch für sich selbst halbwegs interessant gestalten kann – zumal wenn man es sich (wie Keb Mo) zur Aufgabe gestellt hat, Scheiben zu machen, die einem selbst auch gefallen. In diesem Fall ist der Meister auf die Idee gekommen,…
In gewisser Weise ist „The Book Of Traps And Lessons“ das „Let It Be“ der Kate Tempest. Und zwar in dem Sinne, dass die Arbeiten an diesem Album, das auf Initiative von Rock Rubin auf dessen American Recordings Label entstand, bereits begannen, bevor Kate dann ihr letztes Album „Let Them Eat Chaos“ produzierte. Laut Kate…
Ja klar, man kann diese Platte, man kann die Band tierisch scheiße finden. „My heart beats boom boom boom. Boom boom boom, boom boom boom. High speed, go zoom zoom zoom.“ Das singen sie wirklich, das ziehen sie durch. Das muss man doch scheiße finden? Und damit die Band, die Platte, alles? STOP. Nein. Hier…