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  • Locas In Love – Kalender

    Es ist ja schon erstaunlich genug, wenn eine nickelige kleine Underground-Band wie die Locas In Love aus Köln es überhaupt schafft, 14 Jahre lang zusammen zu musizieren und dabei immerhin sieben Alben herauszubringen. Dass aber die letzten beiden davon innerhalb eines Jahres erscheinen (und eines davon ein Doppel-Album bei einem Major-Label war), zeugt zweifelsohne davon,…

  • Queen – A Night At The Odeon – Hammersmith 1975

    Ist es jetzt mal gut? Nein. Nach dem Queen in den vergangenen Jahren reichliucg „Deep Cuts“ und Re-Releases, Vinyl-Boxen, Raritäten-Platten und Live-Alben veröffentlichten, gibt es jetzt das nächste Ding. „A Night At The Odeon – Hammersmith 1975“. Heißt: Queen live, vor 40 Jahren, aufgenommen Heiligabend 1975, damals live im Fernsehen übertragen. Und jetzt auf CD,…

  • Anna von Hausswolff – Quellensuche

    Selbst für eine Skandinavierin hat die Schwedin Anna von Hausswolff wohl das, was man guten Gewissens als dunkle Seele bezeichnen darf. Dabei steigerte sich die Sache langsam: Auf ihrem Debütalbum „Singing From The Grave“ erschien Anna – trotz des vielsagenden Titels – noch als typische, skandinavische Songwriterin, die ihre melancholischen Piano-Pop-Songs zwar schon recht schwermütig,…

  • Little May – Alle für alle

    Das australische Damentrio Little May gehört zu jener Spezies Musiker(innen), die sich der Segnungen der sozialen Medien und des Internet erfreuen können. So überschritten die Streamzahlen auf Spotify für ihre Debütsingle „Boardwalks“ – das zugleich auch der erste Song war, den die Mädels gemeinsam schrieben – soeben die 10 Millionen-Marke. So etwas öffnet natürlich einerseits…

  • Kate Boy – One

    Die befreiende Wirkung, die Lykke Li und ihre skandinavischen Kolleginnen auf den organischen E-Pop gehabt haben, schwappt mittlerweile auch in die nächste Generation hinüber. Auch das australisch/schwedische Duo Kate Boy hat sich diesem Subgenre verschrieben. Das typische Sounddesign (mit den für diese Spielrichtung typischen perkussiven Elementen), das Kate Akhurst und Markus Dextegen entwickelten, entstand unter…

  • Amy Winehouse – Amy

    Sommer 2015, mit dem zwölfjährigen Töchterlein (Fan) ins Kino. Für „Amy“. Hinterher ist beiden leicht übel. Nicht weil Asif Kapadias Biopic schlecht wäre, im Gegenteil. Oder wegen einer Popcorn-Fehldosierung. Sondern wegen der Überdosis an unglücklichen Umständen, Kummer, falschen Beratern und letztlich wegen dieser grandiosen Talentvergeudung, die durch die phantastische Dokumentation schmerzlich mit erlebbar wird.Natürlich immer…

  • Fall Out Boy – Make America Psycho Again

    Die Idee ist nicht neu, klingt aber ganz spannend. Fall Out Boy legen ihr letztes Album „American Beauty/American Psycho“ neu auf und pimpen jeden Track mit einem anderen Rapper, der dem Song neuen Schwung, einen anderen Elan, eine andere Stimmung geben soll. Nun. Das klingt spannend. Ist es aber nicht.Denn irgendwie klappt es nicht. Weil…

  • Tracey Thorn – Solo: Songs And Collaborations 1982 – 2015

    Die große Solo-Karriere blieb Tracey Thorn zeitlebens eigentlich verwehrt. Denn weder sah sie aus wie eine typische Pop-Prinzessin noch klang sie wie eine, als sie ihre Laufbahn in den frühen 80er Jahren begann. Hinzu kam, dass ihr hauptsächlich bevorzugtes Genre, der Jazzpop, weiland erst im Entstehen befindlich war. Und so waren es dann Kollaborationen –…

  • Half Moon Run – Sun Leads Me On

    Nachdem die Kanadier Half Moon Run mit ihrem Debütalbum „Dark Eyes“ fast zwei Jahre getourt hatten (und sich dadurch einen Ruf als phänomenale Live-Band erworben hatten, der dazu führte, dass die nun erst anstehende Tour noch vor der Veröffentlichung des neuen Albums ausverkauft war), waren sie am Rande eines Burn-Out angekommen. Eine entsprechende Auszeit und…

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