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  • Placebo – MTV Unplugged

    Platte der Woche KW 48/2015 Im Grunde kann man sie blind kaufen. Weil sie zwar alle immer anders sind, aber auf ihre Art auch immer irgendwie gut, immer besonders und niemals wirklich schlecht. Das einzige Kriterium ist die jeweilige Band. Mag man die, mag man auch ihr jeweiliges „MTV Unplugged“-Album. Und wer bitte mag Placebo…

  • Unheilig – Unter Dampf – Ohne Strom

    „Niemals geht man so ganz“, sang Trude Herr in den 80ern. Und so geht auch der Graf nicht einfach so ganz – auch wenn er seinen „Rückzug ins Privatleben“ schon lange publik gemacht hat. Und so gibt es denn mit dieser im Studio produzierten Unplugged-Doppel-Live-CD noch einen ordentlichen Nachschlag in Sachen Unheilig. Und zwar einen,…

  • Ethan Johns With The Black Eyed Dogs – Silver Liner

    Ethan Johns ist ja bekanntermaßen der Sohn der Produzentenlegende Glyn Johns und in dieser Funktion – also selbst als Produzent und Session-Musiker (auch für große Namen) – schon seit längerer Zeit erfolgreich im Geschäft. Weniger bekannt ist, dass der Mann auch als Songwriter ein zweites Standbein etablierte. Sein zweites Solo-Album „Silver Liner“, das er mit…

  • Locas In Love – Kalender

    Es ist ja schon erstaunlich genug, wenn eine nickelige kleine Underground-Band wie die Locas In Love aus Köln es überhaupt schafft, 14 Jahre lang zusammen zu musizieren und dabei immerhin sieben Alben herauszubringen. Dass aber die letzten beiden davon innerhalb eines Jahres erscheinen (und eines davon ein Doppel-Album bei einem Major-Label war), zeugt zweifelsohne davon,…

  • Queen – A Night At The Odeon – Hammersmith 1975

    Ist es jetzt mal gut? Nein. Nach dem Queen in den vergangenen Jahren reichliucg „Deep Cuts“ und Re-Releases, Vinyl-Boxen, Raritäten-Platten und Live-Alben veröffentlichten, gibt es jetzt das nächste Ding. „A Night At The Odeon – Hammersmith 1975“. Heißt: Queen live, vor 40 Jahren, aufgenommen Heiligabend 1975, damals live im Fernsehen übertragen. Und jetzt auf CD,…

  • Anna von Hausswolff – Quellensuche

    Selbst für eine Skandinavierin hat die Schwedin Anna von Hausswolff wohl das, was man guten Gewissens als dunkle Seele bezeichnen darf. Dabei steigerte sich die Sache langsam: Auf ihrem Debütalbum „Singing From The Grave“ erschien Anna – trotz des vielsagenden Titels – noch als typische, skandinavische Songwriterin, die ihre melancholischen Piano-Pop-Songs zwar schon recht schwermütig,…

  • Little May – Alle für alle

    Das australische Damentrio Little May gehört zu jener Spezies Musiker(innen), die sich der Segnungen der sozialen Medien und des Internet erfreuen können. So überschritten die Streamzahlen auf Spotify für ihre Debütsingle „Boardwalks“ – das zugleich auch der erste Song war, den die Mädels gemeinsam schrieben – soeben die 10 Millionen-Marke. So etwas öffnet natürlich einerseits…

  • Kate Boy – One

    Die befreiende Wirkung, die Lykke Li und ihre skandinavischen Kolleginnen auf den organischen E-Pop gehabt haben, schwappt mittlerweile auch in die nächste Generation hinüber. Auch das australisch/schwedische Duo Kate Boy hat sich diesem Subgenre verschrieben. Das typische Sounddesign (mit den für diese Spielrichtung typischen perkussiven Elementen), das Kate Akhurst und Markus Dextegen entwickelten, entstand unter…

  • Amy Winehouse – Amy

    Sommer 2015, mit dem zwölfjährigen Töchterlein (Fan) ins Kino. Für „Amy“. Hinterher ist beiden leicht übel. Nicht weil Asif Kapadias Biopic schlecht wäre, im Gegenteil. Oder wegen einer Popcorn-Fehldosierung. Sondern wegen der Überdosis an unglücklichen Umständen, Kummer, falschen Beratern und letztlich wegen dieser grandiosen Talentvergeudung, die durch die phantastische Dokumentation schmerzlich mit erlebbar wird.Natürlich immer…

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