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  • ONBC – Crash, Burn & Cry

    Aus Dänemark stammt dieses Dreampop-Quartett, das sich aus Veteranen der dänischen Indie-Szene zusammensetzt und letztlich aus einem Projekt namens Oliver North Boy Choir hervorging. Auch wenn man die diesbezügliche Routine, mit der die ganze Klaviatur des Genres souverän bedient wird (vom verträumten Mädchenpop mit Shoegazer-Charakter über den Indie-Folkpop bis zu, regelrechten Rockdrone) in Betracht zieht,…

  • Opez – Dead Dance

    Ach gar: Mexico liegt also nun auch in der Nähe von Florenz. Dort her kommen nämlich Massi Amadori und Franceso Tappi. Die auf ihrer weitestgehend instrumentalen Debüt-CD unter dem Projektnamen Opez munter in Sachen entschleunigter mexikanischer Totentanz machen. Dabei bekommen die Herren zusammen mit einigen Gästen das entspannte Swingen einer klassischen Tex-Mex-Band ganz gut hin,…

  • Palace – Chase The Light

    Das Projekt Palace aus Tottenham dürfte es nicht schwer haben, als Next Big Thing der britischen Musikszene durchzustarten, weil sich Leo Wyndham und seine Mannen schlicht die besten Elemente gängiger Brit-Pop-Ästhetiken herausgesucht haben und diese mit einem dann doch eigenen, zum larmoyanten neigenden Sinn für Dramatik und einer vom Prog-Rock inspirierten, instrumentellen und strukturellen Affinität…

  • Prinzhorn Dance School – Home Economics

    Nach wie vor ist es so, dass man nicht wirklich tanzen kann zu den minimalistisch verstolperten Stop & Go New Wave-Konstruktionen, die Toby Prinz und Suzy Horn auch auf ihrem neuen Werk erzeugen. Sicher: Gegenüber der abstrakten Anfänge ist ein wenig mehr Menschlichkeit eingeflossen und das nach wie vor minimalistische Tun – zum einen deswegen,…

  • Siyou’n’Hell – Soulscape Screenshots

    „Soulscape Screenshots“ ist bereits das dritte Album von Hellmut Hattler und Siyou Isabelle Ngnoubamdjum – und so langsam schält sich da eine eigene Richtung heraus, die sich von den anderen Hattler-Projekten angenehm absetzt. So gibt es weit weniger jazziges Gegniedel und weit mehr Pop-Elemente als bislang gewohnt. Natürlich steht wieder Siyous soulige Gospel-Stimme im Zentrum…

  • Someone Still Loves You Boris Yeltsin – The High Country

    Mit ihrem neuen Album haben sich Phil Dicke und seine Mannen auf die Fahnen geschrieben, die Energie, die sie mit ihrem Power-Pop-Punk auf Live-Konzerten entfachen, auch auf Konserve zu bringen. Viele Bands scheitern eigenartigerweise an dieser Aufgabenstellung – nicht so aber SSLYBY. Vielleicht auch deshalb nicht, weil schlicht eine Menge guter Songs mit griffigen Hooklines…

  • The Deslondes – The Deslondes

    Die Deslondes aus New Orleans gehören zu jener Sorte Musikanten, die musikalisch einer längst vergangenen, potentiell besseren Welt nachtrauern. Das in Nashville unter der Regie von Andrija Tokic (einer anerkannten Koryphäe auf dem Gebiet des Retro-Sounds) eingespielte Album versammelt 12 Tracks, die ohne weiteres als Coverversionen obskurer Genre-Nummern aus den Bereichen Rock’n’Roll, Honky Tonk, Country,…

  • Bristol – 29.05.2015 – Köln, Gebäude 9

    Blues-Rock-Trip-Hop Für sein neues Projekt Bristol hatte Marc Collin sein Nouvelle Vague-Konzept ein wenig abgeändert: Ging es bislang immer darum, Songs aus einem Genre musikalisch in ein anderes zu übertragen, so bleibt es bei Bristol bei dem gewählten Zielgebiet. Bristol ist eine Hommage an die Heimatstadt des Trip Hop und versammelt die subjektiv besten Stücke…

  • Hugo Race & The True Spirit – The Spirit

    Platte der Woche KW 22/2015 Der Kreis schließt sich. Nach sieben Jahren Veröffentlichungspause legt Hugo Race – wieder von Melbourne aus – ein neues Album vor, das in etwa dieser musikalischen Konstellation auch zu Beginn seiner Solo-Karriere hätte erscheinen können. Allerdings mit einem gewaltigen Unterschied: Heutzutage stochert Race nicht mehr im auralen Nebel, sondern weiß…

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