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  • Grouplove – I Want It All Right Now

    Einfach mal hören. Mögen. Entspannt lauschen. Muss auch mal sein, ist ganz oft genau richtig. Grouplove machen es einem nicht schwer, wenn man ihre neue Platte hört. Es gefällt und es ist im besten Sinne einfach. Ohne dabei billig zu sein, ohne plump oder gar doof. „I Want It All Right Now“ ist eine stabile…

  • Itchy – Dive

    Das sind Itchy. Sie spielen… Pause. So klar ist das nicht. Vielleicht spielen sie einfach Itchy-Zeug. Das ist ziemlich gut, manchmal besser. Und immer so ein wenig anders. Aber immer Itchy. Zuletzt auf Deutsch, hier und heute wieder mit englischen Texten. Persönliche Meinung: Das steht ihnen besser. Noch besser. Denn so gut „Ja als ob“…

  • Local Natives – Time Will Wait For No One

    Ein großes Problem, das die kalifornischen „Stolper Popper“ Local Natives früher oft hatten, war der Umstand, dass sie aufgrund ihrer umtriebigen musikalischen Detailverliebtheit, den komplexen Songstrukturen und den ambitioniert aufgebohrten und geschickt gestaffelten Gesangsharmonien oft vergaßen, Melodien zu suchen, derentwegen sich der ganze Aufwand überhaupt erst gelohnt hätte. Es ginge nun vielleicht zu weit zu…

  • Alayna – Self Portrait Of A Woman Unravelling

    Wer sagt denn eigentlich, dass es im R’n’B-Pop unserer Tage keine Melodien geben darf und alleine gesangliche Fähigkeiten ausschlaggebend sind? Die neuseeländische Musikerin Alayna Powley jedenfalls nicht. Denn was als erstes ins Gehör fällt bei diesem Selbstportrait eine sich entwirrenden Frau ist eben, dass es hier Melodien und einfühlsamen Gesang gibt. Obwohl sich das Projekt…

  • Sarah Bugar – New Beginnings

    Dass es nicht ganz einfach ist, hierzulande ordentliche, englischsprachige Popsongs zu produzieren, die im internationalen Vergleich bestehen können, belegen ja Jahr für Jahr all die Aspiranten, die mit ihren diesbezüglich ungenügenden Versuchen beim ESC scheitern. Wie sowas richtig geht, zeigt die Newcomerin Sarah Bugar mit ihrem Debüt-Album eindrucksvoll. Vielleicht liegt es ja daran, dass sie…

  • Annie Taylor – Inner Smile

    Die schweizer Band Annie Taylor scheint sich auf einer Zeitreise zu befinden. Denn beschäftigten sich Gigi Jung und ihre Jungs auf dem ersten Album „Sweet Mortality“ noch überwiegend mit 80er-Jahre Powerpop-Sounds im L.A.- und NYC-Style, so ist die Band mittlerweile doch stärker beim Grunge-Sound der 90er angelangt. Das ist aber kein Vorwurf, sondern nur die…

  • Unloved – Killing Eve’r – Ode To The Lovers

    Vor wenigen Monaten erst legten Jade Vincent, Keefus Cancia und David Holmes a.k.a. Unloved ihr letztes, brillantes Album „Polychrome“ vor. Nun folgt mit „Killing Eve’r – Ode To The Lovers“ ein Special Projekt der besonderen Art: Auf dem Vinyl-Release haben Unloved nämlich all ihrer Tracks versammelt, die sie für die Soundtracks der Fernsehserie „Killing Eve“…

  • Ceramic Dog – Connection

    „Hope“ – das letzte Album des aus Marc Ribot, Shazad Ismaily und Ches Smith bestehenden avantgardistischen All-Star-Trios Ceramic Dog – war ein klassisches Pandemie-Projekt, zu dem Ribot seine Kollegen und Gäste zwar ins Studio bat – aber pandemiebedingt in einzelnen Klangkabinen musizieren ließ. Von irgendwelchen Trennwänden ist dieses Mal aber nichts zu verspüren – und…

  • Allysen Callery And Mother Bear – Witch’s Hand

    Eine Verfechterin des Ghost-Folk aus Bristol, Rhode Island, und eine Band aus Dortmund, die eher in Stoner-Doom-Metal-Gefilden zu Hause ist, zusammen auf einem Album? Klingt ungewöhnlich, aber auf dem für seine spleenigen Veröffentlichungen bekannten Liebhaberlabel Gruselthon ist diese Kollaboration natürlich goldrichtig. In allen denkbaren Konstellationen (Allysen allein, Mother Bear allein, Mother Bear mit Allysen und…

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