Keine Allstars. Aber alle kleine. Kennt man. Douglas Robinson singt und Salvatore Mignano spielt Bass bei The Sleeping, Josh Eppard trommelt bei Coheed And Cambria. Gemeinsam sind sie Held. und mit weiteren Freunden (einmal macht Graham Sayle von High Vis mit, einmal auch Frank Iero von My Chemical Romance) zocken sie hier nun ihre Version von Post-Hardcore und mehr.
Zehn Songs sind auf der Platte, die das Trio mit Jon Markson (Drug Church, Drain, The Story So Far) aufgenommen hat. Und die gefallen wirklich sehr. Zumindest die meisten. Die Halb-Ballade „Emptiness – A Side Effect“ ist dann doch eine Nummer zu klebrig und opulent ausgefallen, auch der Titeltrack lahmt ein wenig. Anderes wie die zuvor releasten „Constant Tension“, das auch am Kitsch kratzt, aber dennoch ganz viel Dampf hat, oder „New You Anthem“ dagegen sind super.
Die Platte folgt keinem musikalischen Faden. Außer dem eigenen Geschmack. Held. machen, was sie mögen und das ist auf dieser Platte dann so etwas wie Post-Hardcore als Grundlage, aber immer ein wenig anders und mit anderen Einflüssen. Von noch mehr Druck und Dynamik bis Fokus auf Groove, gerne melodisch, manchmal emoesk, an anderen Stellen deutlich härter oder auch verfrickelter. Oder beides, „Waves On Fire“ ist ein Brecher von Lied. Die Platte ganz nah dran.
“Grey” von Held. erscheint auf MNRK Heavy/SPV.




