Schon seit 2010 gibt es The Dead Krazukies aus dem südfranzösischen Hossegor, die als Coverband angefangen haben, aber schon länger lieber eigene Lieder schreiben und spielen. Genauer gesagt klasse Punksongs, die richtig was können. Bisschen oldschoolig, bisschen beeinflusst, sehr, sehr interessant und ehrlich.
„Cipher” atmet, lebt und ist 90er Jahre. Die für dieses Genre wohl bis heute wichtigste Zeit. Für diese Genres. Skatepunk, Melodycore, Hardcore. Oder in Namen: Stell dir eine Band aus frühen Tsunami Bomb und Rise Against vor und du weißt ungefähr wie The Dead Krazukies klingen. Druckvoll, voller Groove, melodisch, energetisch, eingängig.
Vieles hier hat gutes Tempo und ist mehr früher Punk als alles andere, aber der Fünfer kann auch gemäßigt, kann mit und für’s Springen, kann sogar hier und da ein bisschen Metal. Und kann vor allem groß. Denn das hier ist nicht aus der Garage, das ist auf fett gemacht, unter anderem mit Christian Carvin und Jason Livermore, das ist manchmal mächtig bis hymnisch. Und dabei nie zu viel. Was so ein wenig an… Rise Against erinnert.
“Cipher” von The Dead Krazukies erscheint auf Sbäm/Broken Silence.



