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  • Water From Your Eyes – „Scheißegal, was andere denken“

    Auf den ersten Blick ist das neue Album von Water From Your Eyes keine große Sache. Sechs echte Songs und vier instrumentale Intermezzi füllen gerade einmal 29 Minuten, aber die Kreativität, die das in Brooklyn heimische Duo in diese stilistisch unmöglich einzufangende halbe Stunde steckt, ist schlichtweg atemberaubend. Nate Amos – zuletzt auch mit seinem…

  • Wolf Alice – The Clearing

    Platte der Woche KW 34/2025 Auf ihrem neuen Album klingen Wolf Alice wie eine Band, die nichts mehr zu bewiesen hat und es trotzdem gerne tut. Nachdem das Londoner Quartett mit seinen ersten drei Alben künstlerisch und kommerziell alles erreicht hatte, was in der Indie-Sphäre möglich ist – mit der 2021er-Glanztat „Blue Weekend“ gelang sogar…

  • Case Oats – Last Missouri Exit

    Ein gesundes Selbstvertrauen hatte Case-Oats-Mastermind Casey Gomez Walker offenbar schon immer. Ihren ersten Auftritt als Headliner sagte sie zu, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt gerade einmal einen Song veröffentlicht und damals noch keine Band hatte, die sie hätte begleiten können. Sieben Jahre ist das inzwischen her, doch das gleiche Selbstbewusstsein, das sie damals ins kalte…

  • Superchunk – Songs In The Key Of Yikes

    Der augenzwinkernde Titel der neuen Superchunk-LP und das Skelett im Liegestuhl auf dem Albumcover deuten es bereits an: Während sich die Indierock-Veteranen aus Chapel Hill, North Carolina, auf ihrem späten Meisterwerk „What A Time To Be Alive“ von 2018 die Frustration über die erste Präsidentschaft von Donald Trump mit ihren aufrührerischsten Songs seit den frühen…

  • Winter – Adult Romantix

    Um es gleich vorwegzunehmen: Mit „Adult Romantix“ ist Samira Winter ein großer Wurf gelungen.  Für Eingeweihte dürfte das keine große Überraschung sein, schließlich hat die aus Brasilien stammende, seit vielen Jahren in den USA heimische Musikerin in der Vergangenheit bereits mit einem halben Dutzend Alben und EPs aufhorchen lassen. 2012 hatte Winter ihr Projekt in…

  • Cassandra Jenkins – Subtile Verwandlung

    Ein musikalischer Side Quest der besonders subtilen Art: Auf ihrem just erschienenen neuen Album „My Light, My Massage Parlor“ transformiert Cassandra Jenkins die Songs ihrer klanglich weitreichenden letztjährigen Glanztat „My Light, My Destroyer“ selbstironisch und doch aufrichtig mit betont sanftem Touch in dezente Ambient-Instrumentals, die zwischen dahingetupften Klavierklängen und Field Recordings ganz viel Raum für…

  • Ethel Cain – Willoughby Tucker, I’ll Always Love You

    Wenn Hayden Anhedönia in die Rolle der Ethel Cain schlüpft, sind große Gesten nicht fern. Die Musik der jungen Amerikanerin ist bereits treffend als der Soundtrack zu einer Séance beschrieben worden, und genau damit trifft sie ganz offenbar einen Nerv. In Zeiten, in denen kleine Indie-Artists kämpfen müssen, um überhaupt ein Publikum zu erreichen, wurden…

  • Night Moves – „Alte Musik klingt einfach cooler“

    Night Moves wollen sich auf „Double Life“ nicht festlegen. Auf dem neuen, inzwischen vierten Album der Amerikaner ist zwischen kernigem Indie-Pop, samtigem Blue-Eyed-Soul, dezentem Country-Twang und verwaschener Psychedelia alles erlaubt, was sich zusammen mit einem Faible für 80er-Jahre-Soundästhetik dazu eignet, sechs Jahre nach der letzten LP den Blick zurück nach vorn zu wagen. Tatsächlich war…

  • Folk Bitch Trio – Wie der Name schon sagt

    Smart, direkt und ungekünstelt: Wenn das Folk Bitch Trio Musik macht, dann klingt das unglaublich natürlich und unverstellt. Angefangen beim entwaffnenden und doch einprägsamen Bandnamen, findet die in Australien heimische Band zwischen Originalität und einem vagen Gefühl der Vertrautheit ihren eigenen Weg. Ihr augenzwinkernd „Now Would Be A Good Time“ betiteltes Debütalbum glänzt mit Folk-geprägtem…

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