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  • Jon Spencer – Songs Of Personal Loss And Protest

    Es muss der Traum aller Musikanten sein, es machen zu können und zu dürfen wie Jon Spencer. Und gefühlt auf alles zu… sorry… scheißen, was die anderen denken. Keine Regeln, keine Erwartungen, nur Lust und noch mehr Leidenschaft. Jon Spencer Style. Oder wie der Meister selbst sagt: „Die Antwort ist immer Rock ’n’ Roll.“ Amen.…

  • Zoh Amba – Eyes Full

    Platte der Woche KW 23/2026 A legend in the making: Mit „Eyes Full“ erfindet sich eine der aufregendsten Stimmen des modernen Free Jazz klanglich neu. Anstelle des Tenor-Saxofones stellt der New Yorker Shooting-Star Zoh Amba (they/them) nun Stimme und Gitarre in den Mittelpunkt und kanalisiert so ein Faible für ungefilterten Spiritualismus in genresprengende Songs, die…

  • Wallis Bird – I Can See Your House From Here

    Nachdem die irische Wahlberlinerin Wallis Bird mit ihrem letzten Studio-Album „Hands“ von 2022 nochmal in die elektronische Trickkiste griff und dabei munter mit Club- und E-Pop-Sounds experimentierte oder mit dem feministischen Kollaborationsprojekt „Visions Of Venus“, das sie zusammen mit dem klassischen Ensemble Sparks 2024 auflegte, experimentelles Neuland betrat, tritt die Künstlerin mit dem neuen Werk…

  • Death Cab For Cutie – I Built You A Tower

    Wenn Death Cab For Cutie nach zehn Songs dieses Album beschließen, wenn die letzten Töne erklingen, die letzten Riffs und Vocals verstummen und ganz abrupt Schluss ist, dann zuckt man fast ein wenig zusammen. Wacht auf. Aus diesem wunderschönen Albumtraum, nach diesem wunderschönen Album. Ein Traum. Es ist irgendwie seltsam, was da passiert. Denn man…

  • Modest Mouse – An Eraser And A Maze

    Die Geschichte von Modest Mouse ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Und Wendungen und Überraschungen und Enttäuschungen und wundervoller Musik. Damals, heute und dazwischen, immer wieder seit 1993. Ben Gibbard von Death Cab For Cutie hält ihre “Lonesome Crowded West”-Platte sogar für die beste Platte, die jemals im Nordwesten gemacht wurde, er stellte sie in „Track…

  • Lee „Scratch“ Perry & Mouse On Mars – Spatial, No Problem

    Crazy Platte, starke Platte! Eine Platte wie ein Trip, ein kleines Monster, ein Abenteuer. Ein ganz, ganz großes Vergnügen. Eingespielt von Reggae- und Dub-Ikone Lee „Scratch“ Perry und dem Elektronik-Duo Mouse On Mars, die sich 2019 im Studio trafen und acht wilde Lieder aufnahmen. Kein Reggae sollte es wohl erst geben. Ganz hat das nicht…

  • Lake – Four

    „Four“ ist keine Wiederveröffentlichung eines alten Albums, es ist das elfte der norddeutschen Band Lake. Deren erfolgreiche Jahre mit dem Sprung über den „Großen Lake“ basieren jedoch auf den ersten drei Platten mit so phänomenalen Songs wie „On The Run“, „See Them Glow“, „Lost By The Wayside“, „Jesus Came Down“ oder „Red Lake“. Der Westcoast-…

  • Bedouine – Neon Summer Skin

    Azniv Korkejian ist eine wahre Weltenbummlerin: Als Kind armenischer Eltern in Syrien geboren, verbrachte sie ihre Kindheit in Saudi-Arabien und war später in den USA an beiden Küsten heimisch, bis sie in Los Angeles ins Visier von Matthew E. Whites Spacebomb-Label geriet. Vor inzwischen fast zehn Jahren begab sich die Singer/Songwriterin auf ihrem selbstbetitelten Erstling…

  • Kurt Vile – Philadelphia’s Been Good To Me

    Eines ist schon nach ein paar Takten von „Philadelphia’s Been Good To Me“ klar: Auch auf seinem zehnten Album bleibt Kurt Vile der unangefochtene König des tiefenentspannten Indie-Rock. Das Album ist eine 64-minütige Liebeserklärung an seine US-amerikanische Heimatstadt geworden, die auf radikale Stilbrüche verzichtet und eher darauf abzielt, neue Nuancen im Vertrauten zu finden. So…

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