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  • Wallis Bird – I Can See Your House From Here

    Nachdem die irische Wahlberlinerin Wallis Bird mit ihrem letzten Studio-Album „Hands“ von 2022 nochmal in die elektronische Trickkiste griff und dabei munter mit Club- und E-Pop-Sounds experimentierte oder mit dem feministischen Kollaborationsprojekt „Visions Of Venus“, das sie zusammen mit dem klassischen Ensemble Sparks 2024 auflegte, experimentelles Neuland betrat, tritt die Künstlerin mit dem neuen Werk…

  • Death Cab For Cutie – I Built You A Tower

    Wenn Death Cab For Cutie nach zehn Songs dieses Album beschließen, wenn die letzten Töne erklingen, die letzten Riffs und Vocals verstummen und ganz abrupt Schluss ist, dann zuckt man fast ein wenig zusammen. Wacht auf. Aus diesem wunderschönen Albumtraum, nach diesem wunderschönen Album. Ein Traum. Es ist irgendwie seltsam, was da passiert. Denn man…

  • Modest Mouse – An Eraser And A Maze

    Die Geschichte von Modest Mouse ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Und Wendungen und Überraschungen und Enttäuschungen und wundervoller Musik. Damals, heute und dazwischen, immer wieder seit 1993. Ben Gibbard von Death Cab For Cutie hält ihre “Lonesome Crowded West”-Platte sogar für die beste Platte, die jemals im Nordwesten gemacht wurde, er stellte sie in „Track…

  • Lee „Scratch“ Perry & Mouse On Mars – Spatial, No Problem

    Crazy Platte, starke Platte! Eine Platte wie ein Trip, ein kleines Monster, ein Abenteuer. Ein ganz, ganz großes Vergnügen. Eingespielt von Reggae- und Dub-Ikone Lee „Scratch“ Perry und dem Elektronik-Duo Mouse On Mars, die sich 2019 im Studio trafen und acht wilde Lieder aufnahmen. Kein Reggae sollte es wohl erst geben. Ganz hat das nicht…

  • Tomorrow Tomorrow – Dwelling

    Platte der Woche KW 22/2026 Dass die kalifornische Multiinstrumentalistin, Produzentin und Songwriterin Nico „L-S“ Ludwig-Stock sich als Projektnamen den Titel des Elliott Smith-Songs „Tomorrow Tomorrow“ von dessen Album „XO“ ausgesucht hat, macht Sinn – denn ihre Musik lebt ganz vom harmonischen Feinsinn und dem prägenden Einsatz akustischer Gitarren in einem eher rockigen Kontext, wie sie…

  • Ghinzu – W.O.W.A. (When Other Worlds Await)

    Nach 17 Jahren sind Ghinzu wieder da und veröffentlichen eine sehr, sehr tolle, sehr spannende neue Platte, auf der eine ganze Menge passiert und die keine Anstalten macht, sich auf eine Richtung oder einen Stil festzulegen. Was die Belgier aber dafür in jeder Note, jedem Wort, jedem Moment zeigen, ist ihre unglaubliche Souveränität und ihre…

  • Paul McCartney – The Boys Of Dungeon Lane

    Man sagt älteren Menschen nach, dass sie gedanklich zunehmend in die Vergangenheit abtauchen. Paul McCartney unternimmt diese Erinnerungsausflüge ebenfalls, lebt aber sonst ganz im Hier und Jetzt. Sonst hätte sich der 83-Jährige sicher nicht mit dem Produzenten und Musiker Andrew Watt (35) zusammengetan, einen Songreigen komponiert, der trotz klanglicher Vielfalt zu einem geschlossenen Album führt…

  • Neil Young & The Chrome Hearts – As Time Explodes / Live Album

    „Live Rust“, „Weld“ und „Unplugged“ bleiben Neil Youngs beste Live-Alben. Darüber hinaus gibt es in der Veröffentlichungsflut des Kanadiers reichlich lohnenswerte Konzertmitschnitte, ob solo, mit Crazy Horse oder zahlreichen anderen Begleitbands. Diejenige, die ihm auf der 2025er Welttournee zur Seite stand, setzt sich aus drei Mitgliedern von The Promise Of The Real zusammen, heißt nun…

  • Villagerrr – Carousel

    Ganz richtig: Da gibt es gleich drei „r“ im Bandnamen Villagerrr. Den hat sich Mark Allen Scott für sein aus Columbus, Ohio stammendes Songwriter-Projekt ausgesucht – vermutlich, damit er im Web überhaupt gefunden … und nicht mit Conor O. Briens Pseudonym Villagers verwechselt wird. Lediglich für sein 2022er Solo-Album „Like Leaves“ griff er auf den…

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