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  • Kelly Pardekooper – House Of Mud

    „These are strange times and I feel my country is sick and dizzy and ignorant and naive and powerful and arrogant and greedy…“ Das schreibt dieser Tage einer auf seiner Homepage, der eigentlich aus der Mitte der amerikanischen Gesellschaft stammt. In Iowa City im Mittleren Westen aufgewachsen und dort geblieben, Captain des örtlichen Football Teams…

  • Melomane – Solresol

    New York ist ein hartes Pflaster. HipHop kann dort gedeihen, Punk auch – Musik, die wütet und herausgeschrien wird. Die sich durchbeißt. Sollte man meinen. New York kann auch anders. Es gibt dort auch Musik, die funkige Keyboards mit fingerschnipsendem Blues und lockeren Folk-Anleihen vereint – mit einer spielerischen Leichtigkeit, die so erfrischend wie entspannend…

  • Knabenkraut – True Love Can Wait

    Man glaubt es kaum, dass es sowas im Jahre 2003 noch gibt. Knabenkraut nennt sich die Hamburger Combo um Oliver Goetzl. Nicht genug damit, dass selbiger uns als Macher des Indiepop-Labels Marsh-Marigold mit so feinen Bands wie Busch oder 5 Freunde beglückt hat. Auch seine eigene Band, nach einer heimischen Orchideenart benannt, überrascht und überzeugt…

  • McDermott’s 2 Hours vs. Levellers – Claws And Wings

    McDermott’s 2 Hours gibt es schon seit den 80ern und die Levellers – genau genommen – seit 1649 (zur Erinnerung: Wie die New Model Army waren die Levellers eine Splittergruppe der Gefolgsleute Oliver Cromwells). Insofern wundert es natürlich nicht, dass es auch auf der zweiten Ausgabe des Sideprojekts von je zwei Members o.a. Bands +…

  • Bobby Bare Jr. – „If Rock N Roll dies, it’s not my fault!“

    „Young Criminals Starvation League“ heißt die viel beachtete dritte Platte von Bobby Bare Jr., Sohn der Country-Legende Bobby sen. Anders als die beiden Vorgänger, die unter dem Bandnamen Bare Jr. entstanden, fehlt dem neuen Album allerdings der „Grunge meets Southern Rock“-Sound. Stattdessen gibt es melancholische Akustiksongs, eingespielt mit einem großartigen Ensemble, dem neben Bare Sen.…

  • Taj Mahal Trio – Live Catch

    Nachdem jetzt John Lee Hooker auch ins Gras gebissen hat, ist Taj Mahal einer der letzten lebenden legendären Blues Größen. Und wenn man sich das neue Album anhört, auch einer der frischesten. Mit immerhin 60 Jahren brennt Taj hier ein repräsentatives Live-Feuerwerk ab, das nicht nur eine ausgezeichnete Visitenkarte für die anstehende Tour ist, sondern…

  • The Rubinoos – Crimes Against Music Vol. 1

    Der Titel ist natürlich ironisch gemeint, auch wenn man nach dem Hören dieses Albums der 60s-Revivalists nicht mehr ganz daran glauben mag. Von 1973 bis 1983 gehörten die Kalifornier zu den führenden Power-Pop-Bands, die die Ideen der Raspberries oder der Zombies am Leben erhielten und so den Weg frei machten für Bands wie Permanent Green…

  • Les Dickinsons – On My Lips

    Verzerrte Keyboards hämmern zu einem schnellen bluesigen Stromgitarrenriff, eine Frauenstimme skandiert den Namen der Band, die Beatbox wird gelegentlich vom einem 70er-Rockband Schlagzeugsolo übertönt und dann kommt noch eine gesampelte Mundharmonika ins Spiel. So präsentieren sich Les Dickinsons im selbstbetitelten Eröffnungstrack. Was dann folgt, ist allerdings wesentlich mehr songwritingbetont, mal Disco mit Industrialeinflüssen, mal eher…

  • The Sound of Money – Throw Money!

    Total ätzend, dieses Cover. Diese beiden traurigen Gestalten, die da Wacholder aus der Steingut-Flasche süffeln und aussehen als wären sie irgendwie zu Geld gekommen, das sie jetzt verpulvern müssen – cool. „Make love not war / who can ask for more / but make love not money / that one’s not even funny.“ Das ist…

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