In letzter Zeit outet sich Mark Lanegan geradezu als Arbeitstier und legt alle paar Monate einen neuen Tonträger vor. Dieses…
In letzter Zeit outet sich Mark Lanegan geradezu als Arbeitstier und legt alle paar Monate einen neuen Tonträger vor. Dieses Mal ist es eine Sammlung von Cover-Versionen geworden, die der große Dunkelmunkler durch seinen ganz spezifischen Reisswolf dreht. Lanegan betrachtet die (zuweilen absurd anmutende) Songauswahl als Hommage an die Scheiben, die er in seiner Jugend…
Es ist heutzutage ja fast schon schwieriger, schlüssige und kreative Indie-Musik auf die Beine zu stellen als High-Profile-Produktionen. Einfach weil es so viel Konkurrenz gibt und man sich schon etwas Mühe geben muss, um aus der Masse hervorstechen zu können. Enter Hazel Wilde und ihre Mannen – besser bekannt als Lanterns On The Lake. Das…
Eines muss man Elizabeth Sankey und Jeremy Warmsley schon lassen: Ihren Projektnamen macht das Duo auch auf der zweiten Scheibe zum Programm. Es gibt Sommerpop mit positiven Vibes – aber auch einem gewissen Tiefgang und Anspruch. Mit persönlicheren Texten als auf dem Debüt im Gepäck und unterstützt von Produzent Stephen Street gelang dem Duo dabei…
Was zunächst mal an dem vorliegenden Projekt reizt, ist die unterschiedliche musikalische Ausrichtung der beiden hauptsächlich beteiligten Protagonisten: Robert Coyne schien mit seinem letzten Album, dem akustischen Solo-Werk „Woodland Conspiracy“, die ideale Ausdrucksform für sein assoziatives Stream-Of-Consciousness-Songwriting gefunden zu haben, suchte für sein neues Werk indes nach irgendeiner Art von Zusatz-Incentive, um sich auch musikalisch…
Wir wissen momentan noch nicht, was zu der langen Pause zwischen dem letzten WGC-Album „Pilgrim Road“ und dem neuen Werk geführt hat – es ist jedoch im Prinzip eine direkte Fortführung und Essenz des Weges, den Robert Fisher weiland einschlug, und der ihn fort von dem traditionellen Songwriting vergangener Tage hin zu poetischen Klangmalereien in…
Simon Aldred, der hier unter dem Pseudonym Out Cold ein neues Projekt lostritt, hat im Prinzip schon die richtigen Vorstellungen: Er agiert gerne mit großer Geste, Synthies, New Wave-Sounds, aber vor allen Dingen allerlei Soul-Einflüssen wie Philly-Sound, 70s Motown-Detroit und dem sogenannten Blue Eyed Soul, der in den frühen 80ern als Alternative zu New Wave…
Als Vorsitzender der Folk-Rock Band Soft Black beackerte Vincent Cacchione noch das Terrain des gepflegten Songwriters. Ohrenscheinlich wurde ihm dieses Korsett aber zu eng, so dass er nach dem Ende von Soft Black beschloss, seine Aspirationen in Sachen Pop und Elektronik auszuloten. Hinzu kamen noch ein gemäßigter Schuss R’n’B/Soul und eine gewisse New Wave Ästhetik,…
Und warum eigentlich nicht? Eine Schar angegrauter Musik-Dinosaurier macht sich daran, jenem Mann Tribut zu zollen, dem sie so unendlich viel verdanken – einfach deswegen, weil Holly nahezu im Alleingang das gerade im Entstehen begriffene Rock’n’Roll-Genre als Songwriter und Arrangeur aus der Verkrustung befreite, in die es sich durch die Verwendung der immer wieder gleichen…
Vieles hat sich getan, seit Braids aus Kanada vor zwei Jahren ihr Debüt „Native Speaker“ veröffentlichten. Aus dem Quartett ist mittlerweile ein Trio geworden und die musikalische Ausrichtung tendiert zunehmend zu einem komplexen, elektronischen Klangbild. Anlässlich des Nachfolgers „Flourish // Perish“ trafen wir Sängerin Raphaelle Standell-Preston und Schlagzeuger Austin Tufts in Berlin, um in lauschiger…