Dass der junge Franzose Tiwayo eine Zigeuner-Seele hat, mag man wohl gerne glauben. Denn auf seinem nun vorliegenden, von Mark…
Dass der junge Franzose Tiwayo eine Zigeuner-Seele hat, mag man wohl gerne glauben. Denn auf seinem nun vorliegenden, von Mark Neill von den Black Keyes angenehm erdig produzierten Debütalbum arbeitet sich der Mann durch so ziemlich alle Schattierungen klassischer Südstaaten-Genres wie Rock, Blues, Soul, Gospel, R’n’B und Soul. Abgerundet wird das Ganze durch funkige Grooves…
Mit der üblichen Unentschlossenheit zwischen Mainstream-Appeal, relativ vielseitig interessiertem Songwriting, poppigen Arrangements, verquasten christlichen Roots, halbherzigen politischen Botschaften und relativ konkreten Rock-Elementen arbeiten sich die Grammy-Preisträger Switchfoot auch auf ihrem 11. Album durch jenen typischen Stilmix, der ihnen in den USA eine Platinkarriere beschert hat. Bei uns ist diese Art von Musik – abgesehen von…
Grundsätzlich ist es ja lobenswert, wenn sich auch heutzutage junge Leute noch für die Werte der Old-School-Rockmusik interessieren. Vielleicht überwältigt vom Erfolg ihres Debüt-Albums und ihrer Support-Slots für die Stones, The Who, Foo Fighters oder Guns ‚N‘ Roses schossen Luke Spiller und seine Mannen auf ihrem zweiten Werk insofern über das Ziel hinaus, als dass…
„Black Metal, Speed Metal, Death Metal – das alles haben Venom 1981 losgetreten. Und das kann man ihnen nicht nehmen.“ Das sagen nicht wir, das sagt Metallica-Drummer Lars Ullrich. Und wie haben sie das getan? Zum Beispiel mit ihrem ersten Album „Welcome To Hell“. Im Magazin Sounds stand dazu: „Ein Epos der Hässlichkeit und wahrscheinlich…
Ein recht rätselhaftes Thema hat sich Van Morrison für sein neues Album ausgesucht – denn der Prophet, der dem Meister hier einflüstert, ist ein Bauchredner-Dummy. Das erklärt auch vielleicht die eher unterschwellige Art, in der sich Morrison hier auf seine Blues-Roots bezieht. Diese Scheibe bietet einen Mix von Blues-Covern, Neubearbeitungen älterer Morrison-Tracks und sechs neuer…
Also etwas Besonderes möchte der US-Softrocker Brett Young eigentlich gar nicht machen. Ohne jedwedes musikalische Sendungsbewusstsein mischt der gebürtige Kalifornier einfach das zwar gediegene, aber im Detail durchaus clever konstruiertes, klassisches Songwriting seiner Wahlheimat Nashville (bei dem er sich allerdings auch von routinierten Nashville Cracks unterstützen lässt) mit einigen moderaten Rock-Riffs und einer gehörigen Prise…
Sind wir mal ehrlich. So wie unser Dr. Metal es einst richtig beschrieb: „Musikalisch lockt diese Mischung aus Europe (Softrockpopstil) und Aerosmith (Leadsänger Joe Elliots angenehmes Organ) eigentlich keinen Hörrohr-bewaffneten Leoparden hinter’m Ofen vor.“ Ist so, „Let’s Get Rocked“ hin, „Hysteria“ her, Def Leppard waren nie so gut wie die Genannten, nie so cool wie…
Als Produzent für so unterschiedliche Acts wie Chocolate Genius, Laura Marlin, Fiona Apple, John Legend oder der Alabama Shakes machte der Amerikaner Blake Mills sich bisher einen Namen – und heimste auch eine Grammy Nominierung ein. Auch als Session-Musiker für Norah Jones, Lana Del Rey oder Conor Oberst und als Songwriter in eigenem Namen reüssierte…
Was für eine gelungene Überraschung. Fünf Jahre hat sie kein Album gemacht. Und dann kommt Vanessa Paradis auf einmal mit einer solchen Schönheit um die Ecke. Mit einem so wundervollen Album names „Les Sources“, das einen verzaubert, liebevoll an die Wand drückt, beeindruckend lauschen lässt, das Herz in Wallung bringt. Und das man versteht, ohne die Texte…