Ihr erstes Album nannte Loreley Rodriguez aus L.A. a.k.a. Empress Of noch „Me“ – logisch, dass die Fortsetzung davon nun…
Ihr erstes Album nannte Loreley Rodriguez aus L.A. a.k.a. Empress Of noch „Me“ – logisch, dass die Fortsetzung davon nun „Us“ heißt und darauf aufbaut, was sie auf „Me“ erschuf. Im Vergleich zu dem ersten Album geht Loreley dabei deutlich stärker in die Pop-Richtung, was ganz angenehm ist, da sie sich mit ihrem Soul-Mix in…
Tatsächlich Liebe? Tatsächlich ja. Sorry, kann ich nichts gegen tun, sind Atreyu, sind Helden. Und ihr neues Album ganz schön heldenhaft. Zwölf Songs sind drauf, eine ganze Menge sind überragend gut. Und dafür haben sie gerade mal für sie sportliche drei Jahre benötigt. Produziert hat übrigens John Feldmann, Chef von Goldfinger, Produzent von The Used,…
Als der belgische Songwriter Tamino beim diesjährigen Reeperbahn-Festival als Kandidat für den Anchor-Award im Hamburger Imperial-Theater in den Ring stieg, um sich vor der Fachjury um Produzentenlegende Toni Visconti zu präsentieren, staunten nicht wenige über die fast schon demütige Manier, mit der der Mann sein Live-Programm ohne jeden Schnickschnack, ohne große Show und Gesten, ohne…
Platte der Woche KW 41/2018 Ziemlich überraschend – und nach zehn Jahren Pause – fand Altmeister Elvis Costello wieder mal Zeit, mit seiner Band The Imposters ins Studio zu gehen – und schuf dann auch gleich einen bemerkenswerten Meilenstein in seiner Laufbahn, der klingt, als habe der Meister in seiner 40-jährigen Laufbahn nie etwas anderes…
Ficken gegen Faschos? Oder die vielleicht schönste Zeile, die je gegen Nazis geschrieben wurde, gesungen wurde. „Auf dem Rückweg zerreißt du ein Naziplakat, und im Maisfeld dahinter lieben wir uns zart“, singt Bosse in „Süchtig“, dem vorletzten Lied auf „Alles ist jetzt“. Schon früher ist er mehr, schon in „Robert de Niro“ heißt es: „Hass…
Das ist jetzt mal ein schönes Beispiel dafür, dass es gar nicht so einfach zu sein scheint, sich als Musiker aus seiner Haut zu lösen. Versuchten sich Heta Skolahti und Harmen Ridderbos auf ihrer letzten Scheine „No Place Like This“ noch am Indie-Rock durchaus ambitioniert opulenter Prägung, so kehren sie auf „Celebrate“ – einsichtig, wie…
Trotz des Covermotivs – das einen verfallenen Beichtstuhl zeigt – und des titelgebenden Songs „Confession“ und der damit zusammenhängenen Gospel-Assoziationen ist das dritte Album der Marcus King Band keine reine Spiritual-Scheibe geworden. Dafür ist das Werk dann doch zu erdig. Wie auch auf dem Vorgängerwerk widmet sich Marcus King mit rauchiger Stimme und jeder Menge…
Eric Church ist ein kommerziell erfolgreicher US-Country-Star aus Nashville – und insofern hierzulande auch bei Americana-Freunden eher unbekannt. Aufgrund dessen, dass er – wie auch auf dieser Scheibe – aber nicht ausschließlich den traditionellen Männerschmerz in Steelgitarren ertränkt, sondern auch mal mit richtig sperrigen, bluesigen, funkigen und Rock-Elementen hantiert (zumindest auf den ersten drei Titeln…