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  • Jools – Violent Delights

    Die vorab releasten Songs waren stark. Sind stark. Die Platte ist es auch. Stark. Und ganz schön anstrengend. Denn Jools ballern hier aber mächtig drauf los. Mixen, meckern, nerven, toben, schroten. Lärmen! Keine Hemmungen, keine Grenzen, eine erste Platte macht man nur einmal. „Violent Delights“ ist ein aggressiver, häufig sehr atmosphärischer, aber vor allem auch…

  • Garbage – Let All That We Imagine Be The Light

    Es ist einfach nur noch beeindruckend. Schon wieder und eigentlich wie immer legen uns Garbage eine außergewöhnlich gute Platte auf den Teller. Eine Platte, die man immer und immer wieder hören kann und die dabei partout nicht langweilig wird. Weil sie so viel zu bieten hat. Zehn Lieder haben Butch Vig, Duke Erikson Steve Marker…

  • yeule – Evangelic Girl Is A Gun

    Bislang galt die nicht binäre singaporeanische Person yeule (im richtigen Leben Nat ´Cmiel) – zumindest auf der musikalischen Seite – als sichere Bank in Sachen eines abenteuerlich produzierten, experimentierfreudigen, technokratischen „Glitch-Pop“-Stils – weswegen sie ihr zweites Album auch „Glitch Princess“ nannte. Indem sie allerdings auf ihrem dritten Werk „softscars“ erstmals Songstrukturen und Rock-Elemente statt der…

  • Mary Chapin Carpenter – Personal History

    Nachdem die kalifornische Songwriterin Mary Chapin Carpenter erst Anfang des Jahres ihren musikalischen Unruhestand mit dem Kollaborationsalbum „Looking For The Thread“ unterbrochen hatte – für das sie sich mit den schottischen Songwriterinnen Julie Fowls und Karina Polwart zusammen getan hatte – folgt nun auf dem Fuße ein ziemlich selbsterklärendes, autobiographisches Alterswerk der mehrfachen Grammy-Gewinnerin. Hier…

  • Ambre Ciel – Still There Is The Sea

    Die kanadische Komponistin, Geigerin, Pianistin, Sängerin – und nicht zuletzt Songwriterin – Ambre Ciel präsentiert sich mit ihrem Debütalbum „Still There Is The Sea“ im musikalischen „Niemandsland“ zwischen Neo-Klassik, Minimalmusik, Ambient-Soundscapes, impressionistischer Klangmalerei, Dreampop und eben konventionellem Songwriting. Basierend auf ihren Studien der Komposition, des Geigen- und Klavier-Spiels und ihrer Begeisterung für experimentelle Arbeitsweisen mit…

  • Marie Bothmer – Geb‘ dir alles, stimmt so!

    Als „Coolness-Queen des deutschen Pop-Adels“ firmierte Marie Bothmer bereits lange bevor sie genug Songs versammelt hatte, um nun ihr Debüt-Album „Geb‘ dir alles, stimmt so!“ auf die Schienen des Musikbiz aufsetzen zu können. Die Sache mit dem Pop-Adel kommt wohl daher, dass Marie ein „von“ im Familiennamen führt (welches sie aber nicht für ihren Stage-Namen…

  • Born Ruffians – Beauty’s Pride

    Man kann es ja auch mal anders machen. So ein bisschen hier, ein bisschen mehr dort und dabei doch man selbst bleiben. Die gleiche Band, die gleiche Klasse. Nur eben … genau. Genau richtig gemacht haben es die Born Ruffians, die auf ihrer neuen Platte auch mal neue Wege bestreiten. Einmal in die Disco, bitte.…

  • Volbeat – God Of Angels Trust

    Man kann nicht sagen, dass dieses Album schlecht ist. Und auch nicht, dass es super ist. Es ist ein Volbeat-Album. Womit wir alle wissen, was hier passiert und was eben auch nicht passiert. Das kann man genau richtig oder auch ganz anders sehen. Geschmack eben. Fakt aber ist: Mit einer Überraschung kommen die Dänen ganz…

  • Orthodox – A Door Left Open

    Groove Metal. Moderner Metal. Metalcore. Deathcore. Derbes Zeug. Nennt es doch, wie ihr wollt. Orthodox ziehen durch und zocken sich durch kompakte zwölf Songs, die nach nicht einmal 35 Minuten bereits durchgespielt sind. Aber das reicht dann irgendwie auch. Denn zwar macht „A Door Left Open“ für den Moment Spaß, die Mische aus Frickelei und stumpfer…

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