Sie kommen aus Düsseldorf, klingen aber eher klassisch britisch und haben mit Videodrehs in Paris oder Tokio bereits die ganze…
Sie kommen aus Düsseldorf, klingen aber eher klassisch britisch und haben mit Videodrehs in Paris oder Tokio bereits die ganze Welt fest im Blick: Mit einer betörenden Mischung aus flirrenden Gitarrenwänden, nostalgischen Dream-Pop-Elementen und einer bisweilen ätherisch anmutenden Stimme sorgt das Quintett Attic Ocean seit inzwischen rund fünf Jahren für viel Aufmerksamkeit und darf sich…
Flüchtig, schwer zu greifen und dabei wunderbar intim: Mit seinem feinen neuen Werk „Somewhere Good“ bewegt sich das aus Bristol stammende Tara Clerkin Trio in einer atmosphärischen Zwischenwelt, um ein fragiles Mosaik aus Lo-fi-Experimenten, verschachtelter Elektronik, hypnotischem Dream-Pop und freigeistigem Kammer-Jazz zu basteln, das sich konsequent jeder vorschnellen Genre-Kategorisierung entzieht. Statt auf polierte Studioästhetik setzt…
Unberechenbar, aber gewaltig Unberechenbar, aber gewaltig – so präsentieren sich Pales bei ihrer Rückkehr nach Haldern. Im vergangenen Jahr war die Band bei der sommerlichen Festivalsause zu Gast und ließ ihren Auftritt im kleinen Tonstudio Haldern sogar vom WDR-Rockpalast verewigen. Bis auf ein paar Handys bleiben die Kameras dieses Mal aus, wenn Pales in der…
Rau, aber herzlich In der Vergangenheit haben Floodlights die deutschen Clubs schon mehrfach mächtig aufgemischt, und auch die renommierten Festivals (Reeperbahn, Rolling Stone Weekender und Haldern Pop) waren vor ihnen nicht sicher. Jetzt steht die australische Band mit ihrem wuchtigen Sound, der Indierock, Americana (oder besser: Australiana) und Springsteen’sche Grandezza vereint, erneut auf deutschen Bühnen.…
Wie zu Hause Selbst eine Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 30 Grad, das parallel laufende Hurricane-Festival und ein zeitgleich stattfindendes Deutschland-Spiel bei der Fußball-WM können sie nicht aufhalten: Im Berliner Columbia-Theater unterstreicht die ursprünglich aus Baltimore stammende Lindsey Jordan, besser bekannt unter ihrem Projektnamen Snail Mail, bei ihrem einzigen Deutschland-Gastspiel eindrucksvoll, dass in Sachen Indierock…
Platte der Woche KW 25/2026 Ein lost album oder ein fehlendes Puzzleteil? „Castle Park“ ist beides. Aufgenommen vor 15 Jahren, sollte dieses Album ursprünglich Ende 2012 als Nachfolger der zeitgleich eingespielten LP „A+E“ erscheinen, doch dann fand Graham Coxons alte Band wieder zusammen, und plötzlich waren Blur wichtiger als die Soloambitionen des britischen Gitarristen. All…
Schön kuschelig Intime Melancholie trifft auf cineastischen Indie-Folk: In der Bochumer Goldkante hat Annie Bloch keine Mühe, an diesem Freitagabend gemeinsam mit ihrer Band das kleine, aber feine Publikum zu faszinieren. Wer den musikalischen Werdegang der in Köln lebenden Musikerin verfolgt hat – von ihren Anfängen an der Kirchenorgel in Diepholz über ihr Musikstudium im…
Very chill „Quiet The Room“ hatte Helen Ballentine vor drei Jahren ihr erstes Album unter dem Namen Skullcrusher genannt, und dieser Titel ist auch bei ihrer Rückkehr in die Kölner Wohngemeinschaft Programm. Vor einem handverlesenen Publikum – 36 Euro Abendkasse sind nun mal kein Schnupperpreis – zeigt sich die zierliche Amerikanerin dabei von ihrer ursprünglichsten…
„Endlich!“, möchte man sagen. Auf der Bühne begeisterte das britische Indierock-Quartett overpass auch hierzulande des Öfteren, beim Reeperbahn Festival oder auch als Support von Wunderhorse. Die erste LP der Band aus Birmingham ließ aber lange auf sich warten. Das ändert sich jetzt. „Elsewhere, Always“ heißt das Album, und es ist ein richtig starkes Debüt geworden.…
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